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Heidenheim

12.07.2019

Der Kreis Heidenheim trauert um Landrat Thomas Reinhardt

Am Freitag ist Heidenheims Landrat Thomas Reinhardt nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 60 Jahren gestorben.

Thomas Reinhardt war seit 1. Februar 2012 Landrat des Landkreises Heidenheim, für den er sich in zahlreichen Themen stark gemacht hat und an dessen positiver Weiterentwicklung er bis zu seiner Erkrankung Anfang des Jahres mit aller Kraft gearbeitet hat. Besonders wichtig waren ihm laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes die Themen Klinikum, Brenzbahn, Schulen und Bildung,Wirtschaftsförderung und Tourismus, wobei er immer auch bereit war für die Anliegen des Kreises, der Landkreisbewohnerinnen und -bewohner zu kämpfen.

Der Heidenheimer Landrat traf sich regelmäßig mit seinem Kollegen aus Dillingen, Landrat Leo Schrell und Bürgermeistern aus beiden Landkreisen zum Bayerisch-Baden-Württembergischen Stammtisch. Beim jüngsten Treffen hatte Thomas Reinhardt bereits krankheitsbedingt gefehlt. Seinem Stellvertreter, Erster Landesbeamter Peter Polta, hatten die Anwesenden daraufhin eine Karte mit Genesungswünschen mitgegeben, die alle unterschrieben hatten.

Seit 1988 im Landesdienst tätig gewesen

Geboren wurde Thomas Reinhardt in Ulm. Nach dem Abitur studierte er Jura an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg und arbeitete als Rechtsreferendar am Landgericht Baden-Baden sowie anschließend als Rechtsanwalt in Ulm, bevor er 1988 ans Regierungspräsidium Stuttgart wechselte. Ab diesem Zeitpunkt war Thomas Reinhardt im Landesdienst tätig und hat Erfahrungen auf allen Verwaltungsebenen, unter anderem in zwei Ministerien, gesammelt. In den Jahren 2009 bis 2012 war er Erster Landesbeamter im Landkreis Heidenheim, bevor er 2012 vom Kreistag als Landrat gewählt wurde.

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Das Mitgefühl des Kreistags und der gesamten Landkreisverwaltung gilt der Familie von Thomas Reinhardt.

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Der Frust in den Landkreisen Dillingen und Heidenheim

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