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Landkreis

24.03.2017

Der Landkreis Dillingen singt

Singen macht Spaß. Das zeigten auch die PiccaDilly´s unter Leitung von Klaus Nürnberger, die als Gastgeber den Chorverbandstag im Storchennest in Fristingen mit moderner Chormusik bereicherten.
Bild: Walter Ernst

Der Kreis-Chorverband verzeichnet einen Zuwachs von knapp 100 Sängern. Chorleiter Anton Kapfer ruft zur Weiterbildung auf. Im Oktober gibt es ein besonderes Konzert

 „Chöre sind Botschafter des Chorgesangs“ – und als Paradebeispiel bezeichnete der wiedergewählte Vorsitzende des Chorverbandes Kreis Dillingen Günther Durner hierfür die PiccaDilly’s. Sie hatten die Ausrichtung des diesjährigen Chorverbandstags im „Storchennest“ in Fristingen übernommen. Selbstverständlich bereicherte der gastgebende Chor unter Leitung von Klaus Nürnberger die Veranstaltung gesanglich.

Günther Durner ging in seinem Geschäftsbericht auf die vielfältigen Aktivitäten im Landkreis und bei den Mitgliedschören ein. Grund genug, den 42 Einzelchören in 36 Chorvereinen hohe Anerkennung zu zollen. „Ohne sie gäbe es wenig Möglichkeiten, Chorisches zu gestalten“, sagte Durner und sprach den Dank aus an die mehr als 1500 Aktiven im Chorverband, unter denen sich zur Hälfte Kinder und Jugendliche befinden. Dies sind knapp 100 Sängerinnen und Sänger mehr als im Vorjahr.

Nicht nur der Chorverband Bayerisch-Schwaben, sondern auch der Landkreis förderte die Jugendarbeit ansehnlich, wofür Landrat Leo Schrell auch im Zusammenhang mit dem Finanzbericht von Schatzmeister Ludwig Schmidt den Dank entgegennehmen durfte. Wie die finanziellen Beiträge in aktive Chorarbeit umgesetzt wurden, berichtete die Jugendreferentin Agata Englert. „Singen macht Spaß“, verkündete die Musiklehrerin und stellte heraus, dass nur durch die kollegiale Zusammenarbeit mit den Chören und Schulen in Binswangen, Dillingen, Landshausen, Lauingen und Wertingen so erfolgreich gearbeitet werden konnte. Nach einem Kinder-Workshop im Colleg wird derzeit ein vielversprechendes Jugendchorkonzert für den 13. Mai in der Christkönigskirche in Dillingen vorbereitet. Dass die Chorleiterinnen die jungen Leute toll einstimmen, begleiten und mit ihnen hervorragend arbeiten, belegte Verbandschorleiter Anton Kapfer mit dem Jugendchorfestival in Binswangen.

Der Landkreis Dillingen singt

Kapfer stellte auch das jüngste Kreis-Chorkonzert als sehr erfreulich heraus. Was zunächst aufgrund geringer Anmeldungen infrage gestellt war, entpuppte sich laut Kapfer in der Bachtalhalle als Fest der Begegnung und der gegenseitigen Wertschätzung. Unter diesen Attributen soll auch das diesjährige Konzert am 7. Oktober in den Rahmen der Dillinger Kulturtage eingebunden werden. Als Verbandschorleiter appellierte Kapfer an die Chorleitungen zur Weiterbildung, weil, so wörtlich, „nur diese uns weiterbringt“. Darin sieht der Binswanger auch Perspektiven zur Gewinnung von jugendlichem Nachwuchs in den Chören. In seinem Ausblick legte Kapfer Wert auf gediegene Stimmbildung und Beschäftigung mit breiter Literatur sowie den Grundsatz, das Machbare gut zu erledigen.

Landrat Leo Schrell, die Dillinger Stadträtin Roswitha Furch und Landtagsabgeordneter Georg Winter unterstrichen unisono die Bedeutung des Ehrenamtes im Zusammenhang mit Chor und Musik, ohne die Kunst und Kultur und damit die Welt ärmer wären.

Für einen schnellen und reibungslosen Ablauf der Neuwahl des Kreisvorstands sorgten Franz Hörbrand (Gesangverein Eppisburg) sowie Christa Hauf (GV Frohsinn Lauingen) und Georg Albert (GV Schretzheim). Kontinuität in der erfolgreichen Verbandsführung sprach dafür, dass Günther Durner vom Gesangverein Frohsinn Lauingen als Vorsitzender, Franz Lingel vom Liederkranz Landshausen als dessen Stellvertreter sowie Verbandsgeschäftsführer Walter Ernst (Chorgemeinschaft Bissingen) und als Schatzmeister Ludwig Schmidt vom GV Eppisburg in ihren Ämtern einstimmig bestätigt wurden. Dieses Quartett wird ergänzt durch die erneute Berufung von Verbandschorleiter Anton Kapfer sowie dessen Stellvertreterin Heidrun Krech-Hemminger, die gleichzeitig als Frauenreferentin fungiert. Der musikalischen Frühförderung widmet sich weiterhin Agata Englert von der Dillinger Musikschule als Jugendreferentin. Ein wachsames Auge auf die Verbandsfinanzen richten die Revisoren Reinhard Oberdorfer und Wilhelm Reicherzer. (we)

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