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Netzwerktreffen

26.11.2019

Der Landkreis punktet bei Leuchtturmprojekten

Die Bildungskoordinatoren der schwäbischen Landkreise und kreisfreien Städte trafen sich zur Netzwerkveranstaltung im Landratsamt Dillingen gemeinsam mit der Konferenz zur Schulaufsicht bei der Regierung von Schwaben.
Foto: Landkreis Dillingen

Vertreter der Bildungsregionen in Schwaben tauschen in Dillingen Erfahrungen aus

Der Regierungsbezirk Schwaben ist Vorreiter bei der Initiative „Bildungsregionen in Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. So hat Schwaben bayernweit als erster Regierungsbezirk das Qualitätssiegel „Bildungsregion“ erhalten, nachdem alle Landkreise und kreisfreien Städte erfolgreich am Umsetzungsprozess teilgenommen haben. Besonders bewährt hat sich dabei laut Pressemitteilung das überregionale Netzwerktreffen aller Bildungsregionen auf Bezirksebene, das jüngst im Landratsamt Dillingen stattfand. Neben dem Erfahrungsaustausch war die Digitalisierung ein Thema.

Der Landkreis Dillingen selbst hat aufgrund seines umfassenden Bildungskonzepts bereits im Jahr 2016 durch den damaligen Bayerischen Kultusminister Ludwig Spaenle die Auszeichnung und das Qualitätssiegel zur Bildungsregion in Bayern erhalten, erinnerte Landrat Leo Schrell in seiner Begrüßung. Innerhalb der Bildungsregion Schwaben habe sich der Landkreis mit seinen Projekten wie etwa der Museumspädagogik sogar zur „tragenden Säule“ entwickelt, erläuterte Christian Weber, Wirtschaftsförderer im Landratsamt Dillingen. „Gerade in Zeiten der zunehmenden Globalisierung und der digitalen Transformation sind regionale Bildungschancen unverzichtbar, um Menschen beste persönliche Lebensperspektiven, wozu auch in erster Linie die beruflichen Perspektiven zählen, zu bieten“, betonte Landrat Schrell. Durch die Teilnahme des Landkreises Dillingen an der Initiative „Bildungsregion“ hätten sich zahlreiche Ideen und neue Projekte entwickelt, die auch die aktuellen Entwicklungen im Bildungsbereich aufgreifen. Die Umsetzung der Initiative „Bildungsregion“ sowie die Koordination im Landkreis Dillingen erfolgt über die Wirtschaftsförderstelle des Landratsamtes. Deshalb freute sich auch Wirtschaftsförderer Weber über die zahlreiche Teilnahme an der Veranstaltung: „Mit dem überregionalen Netzwerktreffen der Bildungsregionen auf Bezirksebene ist eine informative Plattform entstanden, die den wertvollen Informationsaustausch aufgreift.“

In einem umfassenden Netzwerk haben sich über 80 Akteure aus den Bildungseinrichtungen, den Kommunen, der Jugendhilfe, der Arbeitsverwaltung, der Wirtschaft sowie weiteren außerschulischen Organisationen eingebracht, um an der Umsetzung zur Bildungsregion im Landkreis Dillingen mitzuwirken.

Beispielhaft dazu stellte Weber den Verein Regionale Studienförderung im Landkreis Dillingen, das Projekt „Museumspädagogik“ und die Fachkräfteinitiative „Sei ein Entdecker! – Erlebe das Handwerk im Landkreis Dillingen“ den Teilnehmern des Treffens vor. Neben aktuellen Informationen und Entwicklungen im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus durch die Konferenz der Schulaufsicht stellte das Thema „Digitalisierung“ einen weiteren Schwerpunkt der Netzwerkveranstaltung dar. Mit dem neuen Familien- und Bildungsportal des Landkreises sei dazu ein Projekt im Bildungskonzept des Landkreises verankert, so Christian Weber. Das onlinebasierte Familien- und Bildungsportal enthält eine Übersicht an Bildungseinrichtungen und -angeboten von der frühkindlichen Bildung bis zur Erwachsenenbildung und informiert über innovative und zukunftsfähige Bildungsprojekte im Landkreis.

Neben den Bildungskoordinatoren aus den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten nahmen am Treffen die Mitglieder der Konferenz der Schulaufsicht sowie Vertreter der Regierung von Schwaben teil. (pm)

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