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Lauingen

16.11.2018

Der Lauinger Haushaltsplan geht auf

Lauingen steht in diesem Jahr verhältnismäßig wenig Geld zur Verfügung. Die Stadt ist aber im Plan.
Bild: Franz Kustermann

Der Zwischenbericht zeigt, dass Lauingen im Rahmen des schmalen Haushaltsplanes wirtschaftet.

Im November ist es an der Zeit zu überprüfen, ob Eingaben und Ausgaben den Erwartungen entsprechen. Das hat auch der Lauinger Stadtrat getan, in Form eines Haushaltszwischenberichts von Kämmerer Karlheinz Bunk.

Insgesamt gibt es keine großen Abweichungen vom Haushaltsplan. Die Gewerbesteuer fällt wohl höher aus als erwartet. Die Prognose für das Gesamtjahr lautet nun 3,57 Millionen Euro, statt den angesetzten 3,26 Millionen Euro. Im Vermögenshaushalt steht aktuell ein Minus von rund zwei Millionen Euro – allerdings handelt es sich um einen Zwischenstand, vieles ist noch nicht gebucht. Etwa die Entnahme aus den Rücklagen. Aktuell hat Lauingen nach wie vor rund 4,56 Millionen Euro auf der hohen Kante. Doch, wie vorgesehen, wird die Stadt in diesem knappen Haushaltsjahr 2,56 Millionen Euro entnehmen. „Diesen Spielraum haben wir also nächstes Jahr nicht mehr“, sagt Bunk. Schließlich bleiben nur zwei Millionen übrig.

Warum der Haushalt 2018 knapp ist

Ein entscheidender Grund für den schmalen Haushalt ist die geringe Gewerbesteuer. Hintergrund ist, dass die Stadt zwei Millionen Euro zurückzahlen muss – jeweils eine Million für 2016 und für 2017. Es handelt sich um Gelder, die ein Unternehmen als Vorauszahlung geleistet hat. Durch die Steuererklärung wies es dann aber nach, dass es für 2016 und 2017 keine Gewerbesteuer zahlen muss. Das Geld für 2016 ist bereits zurückgezahlt, für 2017 wartet die Stadt noch auf den Bescheid des Finanzamtes.

Optimismus zu Recht gebremst

Zweiter Bürgermeister Dietmar Bulling dankt dem Kämmerer: „Er hat sehr gut geplant“, sagt er. Im Stadtrat habe man, bevor der Haushalt aufgestellt wurde, zuerst einen etwas optimistischeren Blick auf das Jahr gehabt. „Da hat er uns gebremst“, lobt Bulling. Schön zu sehen sei auch, dass man mit dem Baugebiet, der Kinderbetreuung und der Sanierung der Ludwigstraße und der Schaffung des Kreisels vieles erreicht habe, was man sich vorgenommen hat. Wo man den Planungen weiter hinterherhänge, sei allerdings bei der Stadtmauersanierung und beim Glockenstuhl. Zu wenig sei bisher bei der Grundschule geschehen, da müsse man sich künftig um Fördermittel kümmern.

Was sonst noch im Lauinger Stadtrat los war:

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