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Osterbuch

23.11.2016

Der Most und die Musik – jedes Jahr besser

Am Freitag spielen „Trio Prosecco“, „Rebellen ohne Grund“ und „Meine Lieblingsband“ beim Mostrock-Festival in Osterbuch. Warum die Musik viele Menschen anzieht.
Bild: Brigitte Bunk

Am Freitag spielen „Trio Prosecco“, „Rebellen ohne Grund“ und „Meine Lieblingsband“ beim Mostrock-Festival in Osterbuch. Warum die Musik viele Menschen anzieht.

Der „Osterbuch Sunrise“ steht bereit. Karl Bühler erklärt: „Das ist Apfelmost gemischt mit Johannisbeerwein.“ Dass dieses Getränk gut schmeckt, haben die Besucher der bisherigen Most-Rockfestivals dem Organisator vom FC Osterbuch oft bestätigt. Der Absatz war entsprechend gut. Auch der Jägermost, vergorener Wein mit Holderbeeren und Honig, wird schnell Abnehmer finden. Denn am kommenden Freitag, 25. November, geht das Kultfestival im Osterbucher Sportheim um 20 Uhr in die fünfte Runde. Wie gewohnt, aber doch mit Änderungen. Bühler betont: „Wir wollen es jedes Jahr ein bisschen besser machen.“ Deshalb wird der Raum, in dem die Bands spielen, um ein Zelt vergrößert. Der Ausschank findet hier seinen Platz, außerdem stehen Sitzgelegenheiten bereit.

Zu hören gibt es drei Live-Bands, eine mehr als bisher. Den Beginn macht das „Trio Prosecco“. Volker Panitz gefällt die Musikmischung gut: „Wir sind natürlich schon etwas älter, haben aber durchaus auch jüngeres Publikum. Es passt gut, wenn wir den Anfang machen, etwas gediegener sozusagen ...“ Den nächsten Part übernehmen die „Rebellen ohne Grund“. Fabian Bühler verrät, dass dies vorerst der letzte Auftritt in dieser Zusammensetzung ist, weil Lead-Sänger und Gitarrist Matthias nächstes Jahr viel Zeit im Ausland verbringen wird. Die Band macht zwar mit Sänger Holger Egger weiter, aber unter dem Namen „One Night Band“. Wer also die „Rebellen ohne Grund“ noch einmal hören möchte, hat am Freitag vorerst die letzte Chance dazu.

Auch „Meine Lieblingsband“, die Jungs um Michael Aumiller, verabschieden sich in eine kreative Pause. Denn sie bereiten ihr neues Programm vor, mit dem sie im Frühjahr 2017 wieder loslegen. Das Mostrock Festival ist für Michael Aumiller durchaus etwas Besonderes, weil der Bocksberger „so ziemlich jeden im Publikum kennt“. Warum die Gäste kommen? Fabian Bühler: „Weil wir zeitlose Akustik-Livemusik bieten und deshalb fühlen sich alle Generationen beziehungsweise Altersgruppen angesprochen.“ Die Leute kaufen zwar immer weniger CDs, doch Livemusik ist immer ein besonderes Erlebnis, stellt er klar. Der Most ist zwar ein Alleinstellungsmerkmal des Osterbucher Festivals, doch ohne die gute Musik würden die Besucher nicht kommen, steht für Karl Bühler ebenfalls fest.

Der Grund, warum die rund zehn Helfer des FCO diese Veranstaltung stemmen: „Jeder Verein muss schauen, wie er seine Unkosten hereinbringt.“ Der Ertrag muss sich bei so einem Aufwand lohnen, sonst funktioniert die Vereinsarbeit seiner Meinung nach nicht. So hofft Bühler, dass Gäste und Helfer ihren Spaß haben und zufrieden sind. „Dann geht man morgens um fünf auch selbst zufrieden ins Bett.“

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