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Illemad

17.10.2019

Der erweiterte Kindergarten ist voll belegt

Der Kindergarten Lauterbach bietet gleich am Ortseingang von Mertingen her kommend ein schönes Bild. Die Kita wurde um einen Anbau (rechts) erweitert, der vor drei Wochen die Betriebserlaubnis erhalten hat.
Bild: Brigitte Bunk

Die Kita Regenbogen in Lauterbach hat einen Anbau erhalten. Im Mai soll es einen Tag der offenen Tür geben. Aber was passiert bei der geplanten Umgehung?

Lauterbach Wer derzeit von Lauterbach Richtung Mertingen fahren will, wird durch eine Baustelle ausgebremst. Denn dort entsteht eine Querungshilfe, die den Übergang für die Fußgänger sicherer machen soll. Dies war eine der Informationen, die Buttenwiesens Bürgermeister Hans Kaltner bei der Lauterbacher Bürgerversammlung im Gasthaus Müller in Illemad gab.

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Ein wichtiges Thema war auch der Lauterbacher Kindergarten. Vor dem Gebäude laufen noch die Bauarbeiten für die Parkplätze, berichtete Kaltner. Der Anbau ist fertig, vor drei Wochen hat der Kindergarten die Betriebserlaubnis erhalten, so hat jetzt auch die „Notgruppe“ ihre Räume. Der Umzug ist erfolgt. 100 Plätze kann der Kindergarten Regenbogen nun zur Verfügung stellen, mit 92 Kindern, davon acht Integrativkindern, ist er voll belegt. Acht Erzieherinnen, sieben Kinderpflegerinnen und eine Praktikantin kümmern sich um die Buben und Mädchen. Dazu kommt die Kinderkrippe Flohkiste des Arbeiter Samariter-Bunds (ASB) mit insgesamt 39 Plätzen. 27 Kinder sind derzeit angemeldet, die Tendenz im Kindergartenjahr ist steigend. Im November ist eine kleine Eröffnungsfeier im erweiterten Regenbogen-Kindergarten geplant, im Mai soll ein Tag der offenen Tür stattfinden. Eine dringende Bitte richtete Bürgermeister Kaltner an die Zuhörer: „Wer Kinder bringt oder holt, fährt bitte in die Parkbuchten.“ So müssten die Kinder keine Straße überqueren und kämen nicht in Gefahr, weil sie womöglich vergessen, zu schauen.

Auch einen Spielplatz gibt es jetzt in Lauterbach. Der ist in den Sommermonaten nur vom Freibad aus zu erreichen. Damit er auch im Winter genutzt werden kann, soll der Zaun so versetzt werden, dass er frei zugänglich ist, aber kein offener Zugang zum Freibad bleibt.

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In Sachen Umgehungsstraße für Lauterbach gibt es noch nichts Neues. „Fragt mich nicht, wann der erste Bagger kommt“, meinte Kaltner zu diesem Thema. 95 Prozent der Grundstücke würden nach der Flurneuordnung der Gemeinde gehören. Momentan kläre er mit dem Ingenieurbüro ab, was in der Entwurfsplanung enthalten sein müsse, damit das Staatliche Bauamt die Planfeststellung durchführen könne. Das sei die Grundvoraussetzung für die Baufreigabe.

In die Kläranlage Lauterbach investiert die Gemeinde rund 360000 Euro. „Wir investieren jedes Jahr, damit die Anlage gut läuft“, betonte Kaltner. Der Rathauschef dankte dem Krieger- und Soldatenverein, namentlich Hermann Geiger, für die Pflege des Kriegerdenkmals. Aus der Friedhofsmauer waren Steine herausgebrochen. Deshalb war die Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet. Nun ist sie dank Karl Rathgeb weitestgehend saniert. Alle Friedhofsmauern in den Ortsteilen müssen saniert werden, erklärte Kaltner, außer die in Unterthürheim. Wegen der Dringlichkeit wurde die Lauterbacher vorgezogen.

Helmut Deißer gefällt die Urnenwand nicht. Er fragte nach Grabfeldern, auf die man etwas legen könne. Kaltner bat um Geduld, da zuerst die Leichenhalle in Wortelstetten gebaut werde und dann Frauenstetten an der Reihe sei. Außerdem fragte Deißer, ob ein Weg an der Auffahrt zur Zusambrücke beim Gewerbegebiet Feldbach geschottert werden könnte. Das Bankett außerhalb des Geländers wäre sicherer für Radfahrer als die Straße. Da es sich um eine Kreisstraße handelt, möchte der Bürgermeister dies mit dem Landkreis abklären. Anton Rathgeber wies darauf hin, dass auf dem Feldweg Richtung Atomkreuz, der für Radfahrer ausgeschildert sei, nicht gefahren werden könne, wenn frisch aufgeschottert ist. Bürgermeister Kaltner sagte, dass wegen des verwendeten Materials mit dem ökonomischen Ausschuss gesprochen werden müsse.

„Was macht die Verkehrsberuhigung in Illemad?“, wollte Werner Reiter wissen. Wegen der vielen anstehenden Aufgaben sei das noch nicht umgesetzt, antwortete Kaltner. Für zwei Querungshilfen müsse noch Grund erworben werden.

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