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Kommunalwahl II

08.03.2014

Der jüngste Kandidat im Landkreis

Tobias Steinwinter tritt als einziger Bürgermeisterbewerber in Zöschingen an

Im August wird Tobias Steinwinter 30 Jahre alt. Der Zöschinger ist mit Abstand der jüngste Kandidat für einen Bürgermeisterposten im Landkreis. Und wird aller Voraussicht nach am 16. März auch zum jüngsten Bürgermeister gewählt werden. Denn einen Gegenkandidaten hat Steinwinter nicht. In der kleinsten Landkreisgemeinde gibt es traditionell nur eine Gemeinschaftsliste.

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Und so hatten die Zöschinger bereits Mitte Januar bei der Aufstellung der Liste die Wahl, wen sie künftig gerne auf dem Stuhl des Bürgermeisters sehen würden. Dabei setzte sich der 29-jährige Tobias Steinwinter klar gegen Andreas Mengele durch. Für seinen Heimatort, in dem er aufgewachsen ist, will Tobias Steinwinter künftig als Bürgermeister einiges bewegen. Zunächst stehe da einmal eine wichtige Aufgabe auf der Tagesordnung: Die Umsetzung des Umbaus der Gemeindehalle, für die Gesamtkosten von 2,9 Millionen Euro veranschlagt sind. „Für Finanzplanung, dafür bin ich der Richtige“, machte Steinwinter schon im Januar auf der Nominierungsversammlung klar. Schließlich hat er auch beruflich ständig mit Finanzen zu tun. Nach seiner Ausbildung zum Finanzwirt im Dillinger Finanzamt war er ein Jahr beim Finanzamt Starnberg tätig, wechselte dann in die Personalverwaltung der VG Holzheim. Nebenbei absolvierte Steinwinter in dieser Zeit die Aufstiegsfortbildung zum Verwaltungsfachwirt in den gehobenen Dienst und wechselte schließlich im Oktober 2012 zur Verwaltungsgemeinschaft Wittislingen, wo er seitdem als Kämmerer und Leiter der Finanzverwaltung tätig ist. Auch ehrenamtlich ist Steinwinter, der 2011 in den Zöschinger Gemeinderat nachrückte, engagiert.

Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr

Seit sechs Jahren ist er Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr, seit 2013 sitzt er im Aufsichtsrat des Dorfladens. Neben dem Umbau der Gemeindehalle will Steinwinter seine Gemeinde in den umliegenden größeren Städten als attraktiven Wohnort auf dem Land vermarkten. Daneben schwebt ihm die Entwicklung eines Konzeptes für die Ortskernsanierung, mit eventueller Beteiligung der Bürger in Projektgruppen vor.

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