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BrauchtumDonau-Zeitung

22.05.2014

Der schönste Baum steht in Bissingen

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3 Bilder
So sieht der Sieger-Maibaum der Feuerwehr Bissingen aus.

ehrte gestern Abend die drei Erstplatzierten des Wettbewerbs

Aufwendige Schnitzereien, ein kerzengerader Stamm und gleich zwei verzierte Kränze – so sieht der Bissinger Maibaum aus. Auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass sich hier Menschen richtig viel Mühe gemacht haben. Deshalb fiel den DZ-Lesern und der Jury das Urteil nicht schwer: Der schönste Maibaum steht dieses Jahr in Bissingen. Die Feuerwehr gewann damit gestern Abend den Maibaumwettbewerb, den die Donau-Zeitung organisiert hatte – sowie einen tollen Pokal und 50 Liter Freibier.

Über 1800 Stimmzettel

Über den zweiten Platz und damit verbundenen 30 Litern Freibier jubelten die Feuerwehrkameraden aus Fronhofen. Ganz knapp dahinter landete die Feuerwehr Thalheim mit ihrem Maibaum. Sie können diesen hervorragenden Platz mit 20 Litern Freibier feiern.

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DZ-Redaktionsleiter Peter von Neubeck warf bei der Siegerehrung einen Blick zurück auf die Anfänge der Maibaumwettbewerbe und erinnerte an legendäre Siegerehrungen vor 2000 Gästen im Hofbrauhaus-Festzelt der Familie Haenle auf dem damaligen Festplatz an der alten Kaserne. Nach Jahren der Stagnation sei heute Brauchtum aktueller denn je, was sich auch an dem großen Interesse an Dirndl und Lederhosen von jungen Leuten bei Veranstaltungen mit Kultbands wie „Dolce Vita“ oder „Störzelbacher“ ablesen lasse.

Über 1800 Stimmzettel mussten heuer ausgewertet werden, sagte von Neubeck, und dankte dem DZ-Team und besonders Redakteurin Simone Bronnhuber für den Einsatz über das normale Maß hinaus. Sein Dank galt auch den Sponsoren, der Familienbrauerei Hald in Dunstelkingen sowie Sport Seeßle aus Gundelfingen, und Landrat Leo Schrell für seine Gastfreundschaft und die Übernahme der Schirmherrschaft; außerdem den Juroren, Kreisgartenfachberater Manfred Herian und Andreas Bader vom Vorjahressieger, der Freiwilligen Feuerwehr Peterswörth.

Eine wichtige Tradition

Landrat Leo Schrell sagte gestern Abend: „Ich danke allen, die zur Aufrechterhaltung dieser Tradition beitragen. Die Maibäume zeigen das Selbstbewusstsein eines Dorfes – und das haben Sie alle zu Recht.“ Er bedankte sich auch bei der Donau-Zeitung für die Ausführung des Wettbewerbs, damit „zeigt die Heimatzeitung, dass sie hinter diesem Brauchtum im Landkreis steht“. Für Schrell gehöre das Maibaumaufstellen zu einer der wichtigsten Traditionen. Das bestätigte auch der Vorjahressieger Andreas Bader und gab den Bissinger Gewinnern noch einen Tipp: „Feiert diesen Sieg richtig und wenn ihr wissen wollt, wie es geht, dann kommt zu uns.“

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