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17.02.2016

Deutliches Nein zu Fracking

Wo die Härtsfelder Familienbrauerei Probleme sieht

Im Jahr 2016 feiert die deutsche Brauwirtschaft das 500. Jubiläum des Reinheitsgebotes. Reines Trinkwasser sei für die Braubranche von elementarer Bedeutung. Deshalb lehne die mittelständische Brauwirtschaft den Einsatz der Fracking-Technologie zur Gewinnung von Erdgas oder Erdöl aus Gesteinsschichten, wie er durch das von der Bundesregierung geplante Gesetz zur Änderung wasser-, naturschutz- und bergrechtlicher Vorschriften zur Untersagung und zur Risikominimierung bei den Verfahren der Fracking-Technologie und anderen Vorhaben künftig geregelt werden soll, grundsätzlich ab, weil durch Fracking Risiken für das Grundwasser nicht vollständig ausgeschlossen werden könnten, heißt es in einer Pressemeldung der Härtsfelder Familienbrauerei.

„Wir sind der Auffassung, dass die Fracking-Technologie auch unter energiepolitischen Gesichtspunkten in keinem Verhältnis zu den von ihrem Einsatz ausgehenden möglichen Risiken und Gefahren für den für unsere Branche so wichtigen Rohstoff Wasser steht“, erklärt Brauereichef Christoph Hald, Chef der Härtsfelder Familienbrauerei. Erfahrungen aus anderen Ländern wie z.B. den USA oder Kanada hätten gezeigt, dass die Fracking-Technologie letztendlich zu einer Verunreinigung von Grund- und Trinkwasser durch die in ihrem Zusammenhang eingesetzten Chemikalien führen könne und demgemäß nicht voll beherrschbar sei.

Mit einer Kronenkorken-Aktion „Nein zu Fracking“ wollen mittelständische Brauereien die Öffentlichkeit und den Verbraucher sensibilisieren. „Wir haben in Deutschland höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards für unsere reinen Braurohstoffe Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Dies soll auch im Jahr des 500. Jubiläums des Reinheitsgebotes für Bier und in Zukunft so bleiben“, unterstrich Christoph Hald. (pm)

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