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Landkreis Dillingen

04.01.2019

Deutschrock für Herz und Bein

Vier Jungs aus dem Landkreis machen zusammen Musik – sie bilden die Band „Waidmann“. Im kommenden Jahr gibt es ein Album von ihnen. Deutschrock spielen, von links: Philipp Hieber, Manuel Nowak, Fabian Link, Peter Ahle.
Bild: Fabian Link

Vier Männer machen als "Waidmann" gemeinsam Deutschrock. Bald kommt ein Album.

Waidmann – ein sehr einprägsamer Bandname. Steht er für etwas Besonderes?

Peter Ahle: Wir haben lange überlegt und viele Ideen verworfen. Waidmann ist schlicht Waidmann.

Manuel Nowak: Der Name steht für Stärke, Ausdruck und Durchsetzungskraft.

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Philipp Hieber: Unsere Musik ist Deutschrock für Herz und Bein.

Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?

Manuel: Wie hat es der Fabi gesagt? Live, laut, lässig.

Was heißt das genau?

Manuel: Wir machen Deutschrock.

Peter: Sehr facettenreich – von Akustikgitarre bis zu wilden Rockriffs.

Könnt ihr Bands nennen, die eurem Stil ähneln, vielleicht sogar Vorbild sind?

Manuel: Gibt es nicht – wir sind Waidmann.

Peter: Weder Onkelz, noch Ärzte, Hosen oder Freiwild. Der Stil mag angelehnt sein, aber doch ganz eigen.

Philipp: Unser Sound kommt aus unserer Seele, mit Einflüssen von Hardrock, Punk, aber auch Blues. Wir wollen Energien beim Hörer wecken.

Du hast da teils sehr politische Bands aufgezählt, Peter. Verortet ihr euch auch politisch?

Manuel: Nein – wir machen Lieder aus dem Leben. Wir sind weder rechts noch links, das spielt hier keine Rolle.

Wie oft probt ihr die Woche?

Manuel: Zweimal. Am Mittwoch und Sonntag.

Peter: Sonntag proben wir auch mal fünf oder sechs Stunden – das versuchen wir unter der Woche zu vermeiden. Gelingt leider nicht jedes Mal.

Wohin soll eure musikalische Reise gehen?

Peter: Wir wollen im Frühjahr ein Album releasen.

Philipp: Das ist noch nicht fix, aber wir haben viele Ideen und bereits eine konkrete Setlist. Einige Songs sind bereits fertig.

Gibt es das Album dann auch als Hardware?

Philipp: Ja, wir werden noch CDs pressen. Als Download soll es natürlich auch zur Verfügung stehen.

Auch Konzerte sind geplant - und ein Termin steht schon

Habt ihr bereits Konzerte geplant?

Manuel: Natürlich wollen wir möglichst viel live spielen, dafür sind wir Musiker. Aber bisher haben wir noch nicht allzu viele konkrete Termine.

Peter: Einen schon. Den 18. Mai – da wollen wir eine Release-Party geben. Andere Termine sind noch nicht in Stein gemeißelt.

Gibt es denn Hörproben von euch?

Peter: Noch nicht, aber wir basteln gerade an unserer Facebook-Seite.

Philipp: Am wichtigsten ist die Musik, dann kommt das drumherum.

Wie lange seid ihr bereits Musiker?

Philipp: Puh – ich denke, ich habe mit zehn Jahren angefangen, Gitarre zu spielen. (zu Peter) Wie alt waren wir in unserer ersten Band?

Peter: 20 Jahre alt waren wir damals, unsere Band hieß Neverland. Ich spiele seit 35 Jahren Schlagzeug, mit fünf Jahren begann ich in einer Blaskapelle. Musik war immer Teil meines Lebens.

Manuel: Wir sind alle leidenschaftliche und langjährige Musiker.

Fabian Link: Ich habe mit acht Jahren das erste Mal ein Instrument in die Hand genommen, damals das Schlagzeug. Seit fünf Jahren spiele ich Saiteninstrumente.

Wer spielt welches Instrument in der Band?

Peter: Ich bin der Schlagzeuger.

Manuel: Ich bin Frontmann und Sänger.

Fabian: Der Bass ist mein Ding.

Philipp: Ich spiele Gitarre und unterstütze ab und zu den Sänger.

Wie habt ihr euch denn kennengelernt?

Peter: Philipp und ich haben eben vor vielen Jahren in der Band „Neverland“ gespielt und auch danach, jeder für sich, in verschiedenen Formationen. Vor zwei Jahren haben wir uns zusammengetan und Manuel über Facebook kennengelernt. Der Fabi kam über Manuel hinzu.

Fabian: Ich bin auch Fotograf und kannte über einen Job Manuel.

Keiner hat Lampenfieber - warum auch?

Wie entsteht ein Song bei euch?

Peter: Meistens kommt Manuel mit einer Idee, daran feilt er und wir fangen dann an, den Song zu spielen. Dabei fließen unsere Ideen noch ein.

Manuel: Mir kommen Songtexte in ganz verschiedenen Situationen. Die schreibe ich dann auf, manchmal bringe ich dann wenige Textbrocken mit und daraus wird dann was – oder nicht.

Philipp: Manche Songs laufen in zwei Proben und sind fertig. An anderen feilen wir Monate, bis das Feeling passt.

Musik machen ist nicht nur Kunst, die aus einem fließt?

Peter: Nein. Das ist ein Handwerk und harte Arbeit, die sich lohnt.

Hört jemand von euch privat etwas anderes als Rockmusik?

Fabian: Ich höre die volle Bandbreite – von Volksmusik bis Country und Rap.

Philipp: Ich tue mir anderes nur an, wenn ich es nicht vermeiden kann. (lacht)

Habt ihr alle Bühnenerfahrung?

Fabian: Ich habe keine, der Rest schon.

Und Lampenfieber?

Fabian: Nein, im Gegenteil. Ich will endlich raus und unsere Musik zeigen.

Manuel: Wir sind alle heiß. Wir haben geilen Deutschrock, warum sollten wir aufgeregt sein?

Philipp: Wir wollen den Leuten ja zeigen, wie viel Arbeit und Liebe wir hier reinstecken – und ich hoffe auf das positive Feedback der Menschen.

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