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01.11.2019

Die Arbeit fängt gerade erst an

Steht ein Sack voll Geld vor dem Lauinger Rathaus, wie Stadtrat Markus Stuhler anmerkte? Durch die Aufnahme in ein Programm des Freistaats könnte der Schuldenberg der Albertus-Magnus-Stadt in Höhe von 20 Millionen Euro deutlich gesenkt werden.

Es ist entschieden: Die Stadt Lauingen bekommt eine Finanzspritze vom Staat.

Die finanzielle Lage der seit Jahrzehnten schwer angeschlagenen Stadt könnte sich also endlich verbessern. Seit Ende der 1990er Jahre stagniert der Schuldenberg – mit leichten Schwankungen – bei rund 20 Millionen Euro. Angesichts dessen ist die Nachricht sehr erfreulich, die Stadt kann endlich aufatmen.

Eines sollte man nicht vergessen

Doch bei all der Freude sollte man eines bedenken: Noch ist nicht sicher, ob Lauingen auch in den kommenden Jahren am Hilfeprogramm des Freistaats teilnehmen darf und von weiteren Finanzspritzen profitieren kann.

Falls nicht, wäre der Schuldenberg für die einnahmenschwache Stadt nach wie vor kaum zu bezwingen. Zu wünschen wäre das der Stadt jedoch nicht.

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Baustellen gibt es in Lauingen viele

In jedem anderen Fall wartet auf die Bürgermeisterin und den Stadtrat in den kommenden Jahren viel Arbeit. Denn auch wenn die Stabilisierungshilfen ausschließlich der Tilgung eines Teils der Schulden dienen, so könnte die Stadt bald endlich wieder genug Geld haben, um wichtige Projekte anzugehen.

Denn Baustellen gibt es viele: Von den sanierungsbedürftigen Toiletten der Mittelschule über die Renovierung städtischer Gebäude bis hin zur Verkehrsberuhigung in der Herzog-Georg-Straße ist die To-do-Liste lang. Ebenso wichtig wie schwierig wird es, dabei die richtigen Prioritäten zu setzen. Die Wiederbelebung der Innenstadt dürfte allerdings sehr weit oben auf besagter Liste stehen.

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