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Lauingen

11.08.2019

Die Arbeiten im Lauinger Luitpoldhain kommen voran

Bernhard Wiedemann in Aktion im Luitpoldhain.
Bild: H. Siebert/Stadt Lauingen

An der Donau in Lauingen entstehen auf 1400 Quadratmetern Bachlandschaften. Aber das ist noch nicht alles.

Für die anstehenden Arbeiten hat Bernhard Wiedemann vom Garten- und Landschaftsbaubetrieb Bunk schweres Gerät mit in den Lauinger Luitpoldhain gebracht. „Bodenvorbereitung für die Rasenaussaat“, so der Fachmann. Es soll ordentlich aussehen im Park, bis es an die abschließenden landschaftsgestalterischen Maßnahmen geht. Seit Mai wird der Luitpoldhain umgestaltet, auf einer Fläche von 1400 Quadratmetern soll der Park an der Donau zur begehbaren Bachlandschaft samt Wassertretanlage werden.

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Was als nächstes ansteht

Im ersten Bauabschnitt erfolgte die Kanalverlegung durch eine regionale Firma im Auftrag der Donau-Stadtwerke Dillingen-Lauingen (DSDL). „Die Arbeiten wurden termingerecht diesen Sommer abgeschlossen“, berichtet DSDL-Werkleiter Wolfgang Behringer. Zwei neue Kanäle mit Durchmessern von 1,20 Metern und 60 Zentimetern ziehen sich unterirdisch vom Fischgut Schlossmühle in Richtung Donau. Beide nehmen, zusätzlich zum bereits bestehenden Mühlgraben, das Wasser des Galgenbergbaches und Überlauf-Regenwasser auf. Auf 70 Metern Länge tritt einer der beiden neuen Kanäle offen als Bachlauf zutage. „Hier steht als nächster Schritt die landschaftsgestalterische Feinmodulierung an“, berichtet Lauingens Bürgermeisterin Katja Müller.

Kinderspielzone, Kneippanlage...

Zurzeit wird die öffentliche Ausschreibung der Bauleistungen vorbereitet: stellenweise Abflachung der Bachböschung, Verschmälerung des Bachbeetes, Planung des Bachlaufes, der sich wie ein natürliches Gewässer durch den Park windet. Dazu eine Wassertretanlage samt Kinderspielzone, Treppe und Sonnendeck sowie eine insektenfreundliche Bepflanzung entlang des Bachs. „Das wird ein echtes Schmuckstück für Lauingen mit viel Freizeit- und Erholungsqualität“, verspricht Müller.

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Die Kosten der Landschaftsgestaltung trägt die Stadt. 369000 Euro hat die DSDL für die Kanalbauarbeiten kalkuliert, derzeit laufen die Endabrechnungen. „Wie geplant, beteiligen wir uns auch an den Kosten für Bepflanzung und Ufersicherung“, so Behringer. (pm)

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