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Landkreis Dillingen

04.06.2019

Die "Fit for Job" sichert Fachkräfte in der Region

Beim Planungsgespräch wurden die Eckdaten der nächsten Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ festgelegt: (von links) Zweiter Bürgermeister Stephan Karg, Günter Hirschmann (Geschäftsführer Arbeitskreis Schule-Wirtschaft), Alban Faußner (Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft), die Berufsschulleiter Helmut Nebel (Höchstädt) und Gottfried Göppel (Lauingen), Werner Kimmerle (Dillingen), Landrat Leo Schrell, Claudia Nürnberger (IHK), Astrid Wanek (Landratsamt Dillingen), Hermann Kleinhans (Agenda21-Beauftragter), Robert Heckl (Agentur für Arbeit) und Steffen Kölmel (VR-Bank Donau-Mindel).
Bild: Landratsamt Dillingen

100 Unternehmen beteiligten sich im Jahr 2019 an der Messe. Der Termin für die nächste "Fit for Job" in Höchstädt steht bereits.

Als wichtiges Fundament der Fachkräftesicherung im Landkreis hat Landrat Leo Schrell die Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ beim jüngsten Planungsgespräch bezeichnet. Dabei nannte er auch den neuen Termin: Die 16. „Fit for Job“ wird am 15. Februar 2020 in Höchstädt stattfinden.

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Das Angebot für die Jugendlichen wird immer umfangreicher

Unisono zeigten sich Schrell und der Agenda21-Beauftragte Hermann Kleinhans von der erneuten Rekordbeteiligung von über 100 Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung sowie Behörden, Bildungseinrichtungen, Institutionen und Initiativen beeindruckt. Sie hatten im Februar gemeinsam insgesamt 216 Berufsbilder, darunter 171 Ausbildungsberufe und 45 duale Studiengänge präsentiert. „Damit war das Angebot für die Jugendlichen so umfangreich wie noch nie seit dem Bestehen der Messe“, betonte Schrell. Nach Überzeugung der Veranstalter hat sich die Berufsinformationsmesse „Fit for Job“ damit als tragende Säule der Fachkräftesicherung im Landkreis etabliert. Schrell und Kleinhans bezeichneten das durchdachte, nachhaltige und stetig optimierte Messekonzept der Berufsinformationsmesse übereinstimmend als „absoluten Garanten“ für den Erfolg der „Fit for Job“. Zudem seien das Netzwerk der Akteure aus Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen zur Organisation der Messe ein mitentscheidender Erfolgsfaktor.

Tausende Schüler besuchten die Messe

So besuchten auch in diesem Jahr erneut mehrere tausend Schüler mit ihren Eltern die Messe. Mit der Nordschwabenhalle, der Berufsschule und der Messehalle „Das Handwerk“ seien optimale Präsentationsflächen in unmittelbarer Nähe zueinander gegeben. Dennoch konnten nicht alle Wünsche der Aussteller nach einem größeren Stand oder einer anderen Standfläche Berücksichtigung finden. Fast alle Aussteller wollen laut Pressemitteilung auch bei der „Fit for Job“ im nächsten Jahr teilnehmen.

Die "Fit for Job" sichert Fachkräfte in der Region

Als „goldrichtig“ habe sich seit Jahren der Messeauftritt des Handwerks in einer eigens geschaffenen Messehalle erwiesen. So warben neben der Kreishandwerkerschaft Nordschwaben und der Handwerkskammer für Schwaben insgesamt zehn Innungen unter dem Motto „Das Handwerk – die Wirtschaftsmacht von nebenan“ erlebbar für den Fachkräftenachwuchs in zukunftsfähigen Handwerksberufen. Gemeinsam mit Alban Faußner, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Nordschwaben, freuten sich Schrell und Kleinhans über das zunehmende Interesse bei den Schülern an den Handwerksberufen.

Dies spiegelt sich auch in den Trends wider, die Günter Hirschmann, Geschäftsführer des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft in seiner Auswertung der Schülerfragebögen aufzeigte. Als wichtigen Bestandteil des Messekonzeptes bezeichnete Robert Heckl das von der Agentur für Arbeit organisierte Vortragsprogramm, das erneut rund 400 Schüler mit ihren Eltern besuchten. (pm)

Unseren Bericht zur "Fit for Job" 2019 finden Sie hier:

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