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Blindheim

14.01.2020

Die Nominierung von Walter Ritter ist doch gültig

Walter Ritter ist Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler in Blindheim. Seine Nominierung ist ebenso wie die der Listenkandidaten gültig.
Bild: Horst von Weitershausen

Bei der Aufstellung des Bürgermeister-Kandidaten Walter Ritter in Blindheim wurden alle Kriterien erfüllt. Das hatten mehrere Bürger zu Unrecht bezweifelt.

Die Aufregung um die Nominierung des Blindheimer Bürgermeister-Kandidaten Walter Ritter hat sich gelegt. Der Bewerber des neu gegründeten Ortsverbands „Freie Wähler BUW“ und die Kandidaten auf der Liste sind rechtsgültig nominiert. Das bestätigte jetzt der Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Höchstädt, Achim Oelkuch, auf Anfrage. Der Grund für den Wirbel: Mehrere Bürger hatten sich, wie Oelkuch informierte, bei der VG gemeldet und darauf hingewiesen, dass der Mindestzeitraum für die Ladefrist zur Nominierungsversammlung nicht eingehalten worden sei. Drei Tage seien vorgeschrieben, die öffentlichen Einladungen seien aber erst zwei Tage vorher rausgegangen. Dies bedeute, so Oelkuch am Freitag gegenüber unserer Zeitung, dass die Versammlung vom 9. Januar im Schützenhaus in Blindheim wiederholt werden müsse.

Es müssen nur Mitglieder eingeladen werden

Die Überprüfung habe aber jetzt ergeben, dass die Freien Wähler gar nicht öffentlich hätten einladen müssen. In der Satzung des Vereins stehe, dass die eingetragene Partei nur ihre Mitglieder einladen müsse. Und diese Einladungen seien rechtzeitig verschickt worden, sagte Oelkuch nach einer ersten Vorabprüfung. Demnach ist die Nominierung entgegen unserem Berichts vom Samstag gültig. Darauf weist auch der frisch gegründete Ortsverband „Freie Wähler BUW“ in seiner Pressemitteilung hin. Im Schützenhaus in Blindheim seien die beiden Wahlen zum Bürgermeisterkandidaten und zu den Gemeinderäten formgerecht, geheim und satzungsgemäß richtig durchgeführt worden. „Per Abstimmung wurde den Gästen und Anhängern ebenfalls satzungsgemäß und rechtskonform das Stimmrecht erteilt. Der Versammlungsleiter, Landrat Leo Schrell, führte wie gewohnt souverän und fachkundig, unterstützt durch die Wahlausschussmitglieder Michael Audibert und Bernd Niklaser, durch die Veranstaltung“, heißt es in der Mitteilung. Die Kandidaten konnten sich kurz mit Lebenslauf und ihrer Intention, warum sie sich berufen fühlen, vorstellen. Walter Ritter, der gegen Amtsinhaber Jürgen Frank antritt, betonte, er werde seine ganze Kraft in Vollzeit für das Ehrenamt des Bürgermeisters einbringen.

Die Kandidaten präsentieren ein breites Spektrum an Berufen

Die Gemeinderatskandidaten repräsentieren nach Angaben der Freien Wähler ein breites Spektrum an Berufen wie Landwirt inklusive Meister, Handwerker und Akademiker. Die Bewerber sind: Walter Ritter, Michael Audibert, Mario Sodeikat, Sabrina Walenta, Tobias Ziller, Melanie Heigl, Kai Schrell, Franz Walenta, Thorsten Schön, Thomas Müller, Marco Öfele und Gerhard Kapfer. Als Ersatzkandidat wurde Jochen Berchtold aufgestellt.

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Die Sammlung der notwendigen Unterschriften ist eröffnet

Die offenen Fragen am Ende der Versammlung hätten am Montag mit dem Wahlleiter der VG, Achim Oelkuch, eindeutig geklärt werden können. Mit der Einreichung und der Annahme der Mappe für den Wahlvorschlag beim Wahlleiter ist nun laut Pressemitteilung offiziell die Sammlung der notwendigen Unterschriften für den Wahlvorschlag eröffnet. Die Liste zum Bürgermeister und die Liste zu den Gemeinderatskandidaten liegen im Höchstädter Rathaus zu den üblichen Geschäftszeiten aus. (mit pm)

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