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Kommentar

06.05.2020

Die Öffnung der Seniorenheime ist eine Herausforderung für alle Beteiligten

Pünktlich zum Muttertag können Angehörige wieder ihre Lieben in den Seniorenheimen besuchen.

Bewohner und Verwandte litten unter dem Kontaktverbot. Mit der Öffnung der Heime gehen aber Verpflichtungen einher.

Es ist wichtig und richtig, dass der Freistaat Bayern die Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie lockert. Und es tut gut, wenn man wieder mehr darf als vorher. Dass wir endlich unsere Lieben in den Pflege- und Seniorenheimen besuchen können, das ist für viele das Größte. Sowohl die Bewohner in den Einrichtungen haben unter dem Kontaktverbot gelitten, als auch ihre Lieben. Das müssen nicht nur Verwandte sein, dass können auch Vertraute sein. Etwa vom Hospiz- oder von einem Besuchsdienst. Seit vielen Wochen waren Mitarbeiter in Seniorenheimen die einzigen Kontaktpersonen für die älteren Herrschaften. Haben sie nicht nur gepflegt und betreut, sondern auch ihre Sorgen angehört.

Der Muttertag ist gerettet

Ab Samstag dürfen die Senioren wieder Besuch empfangen – aber unter strengen Auflagen. Ist der Muttertag jetzt gerettet? Ja, weil die Senioren-Einrichtungen versuchen, das Unmögliche möglich zu machen: ein Wiedersehen ohne Gefahr, ohne eine Covid-19-Ansteckung. Eine gewaltige Herausforderung für die Einrichtungen – und eine Verpflichtung für Besucher und Besuchte, Abstand zu halten, Masken zu tragen und vernünftig zu bleiben.

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