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28.03.2015

Die Persönlichkeitsbildung fördern

In der Heilpädagogischen Tagesstätte in Bliensbach werden Kinder, die in ihrer Entwicklung als gefährdet gelten, in ihrer Persönlichkeitsbildung dabei unterstützt selbstständig zu lernen und Verantwortung zu übernehmen.
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In der Heilpädagogischen Tagesstätte in Bliensbach werden Kinder, die in ihrer Entwicklung als gefährdet gelten, in ihrer Persönlichkeitsbildung dabei unterstützt selbstständig zu lernen und Verantwortung zu übernehmen.

25. Jubiläum in Bliensbach

Seit 25 Jahren hilft die Heilpädagogische Tagesstätte in Bliensbach Kindern, die in ihrer persönlichen und sozialen Kompetenz als gefährdet gelten. „Unsere Aufgabe ist es, Kindern, die Probleme haben, in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen“, erklärt Regionalleiter Kurt Nießner.

Am Mittwochabend feiert man das Jubiläum und blickt auf ein Vierteljahrhundert harte Arbeit und ihre Erfolge zurück.

Das ehemalige Theresienheim für Augsburger Waisenkinder wurde 1990 in eine heilpädagogische Tagesstätte für Kinder aus der Region umgewandelt. Im Jahr 2000 wurde die St. Gregor Kinder- Jugend- und Familienhilfe der erste Träger von Jugendsozialarbeit im Bezirk Schwaben. Nach der Eröffnung von Familienbüros in Meitingen und Wertingen konnten sich hilfesuchende Eltern nun direkt an Kurt Nießner und sein Team wenden. „Die enge Zusammenarbeit mit der Familie und den Lehrern ist in jeder Hinsicht wichtig.“ Um den passenden Raum dafür zu schaffen, werde bald mit der Renovierung und Umgestaltung des alten Gebäudes begonnen.

Durch den Abend der Jubiläumsfeier führte eine der ehemaligen Pädagoginnen in Bliensbach Silke Merkel mit Handpuppe „Jakob.“ Die Puppe befragt Gäste und Veranstalter und lässt somit das Prinzip der Heilpädagogischen Tagesstätte verständlich werden.

In Bliensbach wurde bisher 376 Kindern und Jugendlichen mit Hilfsangeboten aus Pädagogik und Therapie geholfen. Eines der ehemaligen Kinder ist Daniel Wild, der während seiner Schulzeit die Nachmittage in der Tagesstätte verbrachte. „Zuerst gab es Mittagessen, dann haben wir gemeinsam die Hausaufgaben gemacht und dann war oft noch Zeit zum Spielen“, erinnert sich der heute 19-Jährige. Das Schönste seien aber die gemeinsamen Ausflüge gewesen.

Besonders in der heutigen Zeit freue es Kurt Nießner, dass sich Kinder und Jugendliche dort gut entwickeln. „Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt“, stellt er fest. Dennoch habe man immer an der Tradition des Theresienheimes festgehalten. „Denn Kinder brauchen Zeit zum wachsen.“ Auch der stellvertretende Landrat Alfred Schneid äußert sich zur aktuellen Lage. „Unsere Taschen sind leer“, legt er dar. „Aber wenn es um Kinder geht, ist jeder Euro gut angelegt.“ (laho)

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