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Höchstädt/Lutzingen

26.11.2019

Die Schlosspanther feiern FC-Bayern-Star David Alaba

Der FC-Bayern-Fanclub Höchstädter Schlosspanther hat gestern im Kulturzentrum IBL in Lutzingen Advent mit David Alaba gefeiert. Der Starkicker musste hunderte Autogramme schreiben – auch auf T-Shirts und Kappen.
Bild: Karl Aumiller

Plus Obwohl der FC-Bayern-Star demnächst Vater wird, kommt er zur Adventsfeier des Höchstädter Fanclubs nach Lutzingen. Dort äußert er sich auch zur Trainerfrage.

Kommt David Alaba oder kommt er nicht? Die Lauingerin Silke Donath, die im Kulturzentrum IBL in Lutzingen am Sonntagvormittag mit etwa 200 Fans des FC-Bayern-Fanclubs Höchstädter Schlosspanther auf den Fußballstar wartet, kann sich das nicht so recht vorstellen. „Er wird doch in diesen Tagen Vater“, sagt Donath.

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Aber der Vorsitzende Frank Günther ist sich sicher, dass Alaba kommt. „Er sitzt schon im Auto.“ Und um 10.31 Uhr fährt der 27-Jährige tatsächlich in Lutzingen vor. Zweiter Vorsitzender Max Beitinger hat mit der Menge bereits die „David-Alaba-Strophe“ eingeübt, um den prominenten Kicker angemessen bei dieser Adventsfeier zu begrüßen. Als David Alaba schließlich das IBL betritt, spielt der Musikverein Lutzingen den Bozner Bergsteigermarsch. Und Dirigent und Bürgermeister Eugen Götz spricht von einem „historischen Moment“ in Lutzingen.

Der Höchstädter FC-Bayern-Fanclub hat mit David Alaba  Advent im Lutzinger Kulturzentrum IBL gefeiert.
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Höchstädter FC-Bayern-Fanclub feiert David Alaba

Warum er das Trikot mit der Nummer 27 trägt

Alaba, der als Verteidiger die Nummer 27 trägt und mit dem FC Bayern nahezu alles gewonnen hat, was es im Vereinsfußball zu gewinnen gibt, nimmt auf der Bühne Platz, nippt an einem Weißbier, klatscht bei einer Polka mit, zieht ein T-Shirt und einen Schal des Höchstädter Fanclubs an. Vorsitzender Günther ist stolz wie Oskar, nach Valérien Ismaël (2005), Claudio Pizarro (2006) und Arjen Robben (2012) den Mitgliedern erneut einen Bayernstar im Advent präsentieren zu können. Höchstädts Bürgermeister Gerrit Maneth, selbst im Bayern-Trikot, lässt die Erfolge des Wieners Alaba Revue passieren, der in Österreich bereits zwei Mal zum Sportler des Jahres gewählt wurde. Der sei nicht nur fußballerisch, sondern auch in religiöser Hinsicht ein großes Vorbild, sagt Maneth. Denn Alaba betone immer wieder: „Meine Kraft liegt in Jesus.“

Die Schlosspanther feiern FC-Bayern-Star David Alaba

Der Fußballer selbst gibt sich in Lutzingen so, wie es die Bayern-Familie von ihm erwartet. Alaba ist bei seinem Auftritt freundlich und bescheiden, der Starkicker wirkt authentisch. „Er ist auf dem Boden geblieben und nicht abgehoben“, meint der Höchstädter Alfons Blau. Dem Oberglauheimer Werner Schmid und der Mörslingerin Kristina Wendler gefällt Alabas „sympathische Art“. Die Fans stellen viele Fragen. Etwa, warum er die Nummer 27 trage. Seine Lieblingszahl sei die Sieben, „die hatte aber schon der Franzose“ (Frank Ribery). Die 17 sei damals an Mark van Bommel vergeben gewesen, und so sei er auf die 27 gekommen.

Was der Starkicker zu Niko Kovac sagt

Inhaltlich sagt Alaba nichts, was in der Medienwelt Wirbel auslösen könnte. Unserer Zeitung haben die Bayern-Ordner bereits eingangs mitgeteilt, dass die Redaktion darauf verzichten möge, ein Interview mit dem Promi zu führen. Der solle sich ganz den Fans widmen. Auf die Frage, wen er als neuen Bayern-Trainer wolle, sagt Alaba. „Ihn.“ Das ist Interimstrainer Hansi Flick, der das Amt vom geschassten Coach Niko Kovac übernommen hat. „Der Trainer (Flick) ist sehr, sehr gut“, sagt Alaba. Aber auch Kovac habe seine Sache sehr gut gemacht, nur habe die Mannschaft seine Vorgaben aus schwer zu erklärenden Gründen nicht umsetzen können. Auf die Frage, ob er seine Karriere beim FC Bayern beenden werde, sagt der 27-Jährige in Beckenbauer-Manier: „Schau m’r mal.“ Ehe der Star hunderte Autogrammwünsche erfüllt, muss er im Football gegen Patrick Breskott antreten und den Ball auf einen Ring werfen. Alaba gewinnt 2:1. Für seinen Buben, dessen Geburt stündlich erwartet wird, erhält der Ausnahmekicker einen Strampelanzug im Bayern-Design mit der Aufschrift „Alaba 27“.

Läuft es wieder so wie nach dem Besuch von Arjen Robben?

Wenn es wie einst nach dem Besuch von Robben läuft, dürfen sich die Schlosspanther auf ein gutes neues Bayern-Jahr freuen. Denn der hatte nach der traumatischen Final-Niederlage 2012 gegen Chelsea versichert, dass der FCB den Titel schon noch holen werde. Alaba wiederum sagt am Sonntag auf die Frage, ob Bayern 2020 die Champions League gewinnen könne: „Wir haben als Mannschaft das Potenzial dazu.“ Und jeder im Kader wolle sich diesen Traum erfüllen.

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