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Patroziniumsfest

27.04.2015

Die Sonne lachte dem Georgi-Ritt

Vorbei an der Ehrentribüne empfingen Pferde, Reiterinnen, Reiter und Gespannführer beim 20. Georgi-Ritt in Unterbechingen von Weihbischof Florian Wörner den kirchlichen Segen.
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Vorbei an der Ehrentribüne empfingen Pferde, Reiterinnen, Reiter und Gespannführer beim 20. Georgi-Ritt in Unterbechingen von Weihbischof Florian Wörner den kirchlichen Segen.

Weihbischof und große Zuschauerkulisse in Unterbechingen

Strahlender Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen begleiteten in diesem Jahr den Georgi-Ritt in Unterbechingen. Zum 20. Mal wurde diese Veranstaltung im Rahmen des Patroziniumsfestes von der Pfarrgemeinde Unterbechingen organisiert, weshalb es sich in diesem Jahr auch Weihbischof Florian Wörner nicht nehmen ließ, gemeinsam mit Pater Jan und Diakon Bernhard Eckelt den Patroziniumsgottesdienst zu zelebrieren.

Auch die anschließende Pferdesegnung mit Reitern und Gespannführern hatte der Weihbischof von der Ehrentribüne aus übernommen, auf der neben den Jagdhornbläsern der Kreisjägergruppe Dillingen auch die Ehrengäste aus der Kommunalpolitik Aufstellung genommen hatten.

Kirchenpfleger Georg Urban erinnerte in seiner Ansprache an das Wirken des Kirchenheiligen Georg und dankte den mehr als 100 Reitern und Gespannführern für ihre erneut zahlreiche Teilnahme am Umritt durch Unterbechingen anlässlich des Patroziniumsfestes. Bürgermeister Christoph Mettel stellte in seinem Grußwort an die Teilnehmer und Besucher fest, dass in einer Zeit, in der über 60 Millionen Menschen weltweit unter Verfolgung und Kriegen leiden, der heilige Georg für die Menschen in Europa nicht nur als Vorbild und Beschützer für die Tiere, sondern auch für die Millionen Verfolgten, die Millionen Menschen auf der Flucht, dienen sollte.

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Landrat Leo Schrell betonte, dass diese Veranstaltung Ausdruck von Volksfrömmigkeit sei sowie sichtbar den Respekt der Menschen vor den Tieren, der Natur und der Schöpfung dokumentiere. „Besonders in Bayern besteht eine besondere Beziehung zwischen Mensch und Tier“, führte der Landrat weiter aus, weshalb diese traditionelle Veranstaltung auch Ausdruck des ländlichen Kulturerbes sei. In diesem Zusammenhang dankte Landrat Schrell auch den Verantwortlichen mit ihren Helfern für die Durchführung dieser Veranstaltung, die nun schon seit 20 Jahren im Dorfkalender festgeschrieben sei.

Darüber hinaus belege auch immer wieder der zahlreiche Besuch von Zuschauern am Wegesrand, dass die Veranstalter des Georgi-Ritts in Unterbechingen trotz des digitalen Zeitgeistes mit Computer, Smartphone und Internet nun schon seit Jahren auf die richtigen, lebenden Pferde gesetzt haben.

Nach diesen eindringlichen Worten zur Erhaltung dieses kulturellen Erbes starteten Reiter, Reiterinnen und Gespannführer mit ihren Tieren zu einem farbenprächtigen Umritt durch das mit Fahnen geschmückte Dorf, musikalisch begleitet von den Jagdhornbläsern der Kreisjägergruppe Dillingen.

Nach der Versorgung der Pferde trafen sich Teilnehmer, Veranstalter und Besucher zum gemeinsamen Mittagessen in der Festhalle.

Eine Bildergalerie finden Sie unter www.donau-zeitung.de

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