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Weiterbildung

26.01.2021

Die neuen Intensivpflegekräfte wissen viel über Corona

29 Teilnehmer des Weiterbildungskurses haben nach den Vorgaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft das Examen abgelegt. Das Archivfoto entstand beim Start des Kurses – also noch vor dem Beginn der Pandemie.
Foto: Rainer Heubach (Archiv)

Manche der neuen Fachkrankenpfleger arbeiten in den Kreiskliniken Dillingen und Wertingen

Fachkrankenpflegekräfte für Intensiv- und Anästhesiepflege tragen große Verantwortung für Patienten in besonders schwierigen Situationen. Die dafür notwendige Kompetenz und das spezifische medizinische und pflegerische Wissen vermittelt die Weiterbildung in mehr als 720 Theorie-Stunden und etwa 2000 Praxis-Stunden. Voraussetzung sind eine dreijährige Krankenpflegeausbildung und mindestens ein halbes Jahr Erfahrung in der Intensivpflege.

„Fachkrankenpflegekräfte für Intensiv- und Anästhesiepflege sind besonders geschult, um Patienten in bedrohlichen Situationen oder während Operationen umfassend zu überwachen“, sagt Rainer Heubach, der pflegerische Fachkursleiter an der Weiterbildungsstätte der Kliniken Krumbach-Günzburg-Dillingen. 29 Pflegekräfte sind dort jetzt nach den Vorgaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) examiniert worden. Sie arbeiten in den Kreiskliniken Günzburg-Krumbach, in den Kreiskliniken Dillingen-Wertingen, am Bezirkskrankenhaus Günzburg und an zwölf weiteren Krankenhäusern.

Durch die Pandemie mussten Rainer Heubach (Klinik Günzburg), die pädagogische Leitung Beatrice Stöckle (BKH Günzburg) und die ärztliche Leitung Dr. Elfriede Böck (Klinik Krumbach) das Unterrichtskonzept ab März vollständig auf andere Lernformen wie E-Learning und Online-Unterricht umstellen. Zudem wurde der theoretische und praktische Lernkatalog um spezifische Themen wie die intensivmedizinische Behandlung von an Covid-19 Erkrankten erweitert.

Zu Jahresbeginn startete die Weiterbildungsstätte der Kliniken Krumbach-Günzburg-Dillingen einen neuen Fachkurs. Auch die Kliniken Weißenhorn, Neu-Ulm, Nördlingen, die Stadtklinik am Diako in Augsburg, das Therapiezentrum Burgau und das Bundeswehrkrankenhaus in Ulm ermöglichen ihren Mitarbeitern die Teilnahme am aktuellen Fachkurs, um so dem großen Mangel an speziell ausgebildeten Pflegekräften entgegenzuwirken. (pm)

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