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21.05.2019

Die wichtigste Abstimmung für den Kontinent

MdEP Ulrike Müller (Dritte von rechts) mit politischen Vertretern der Freien Wähler im Landkreis Dillingen. Im Bild von links: Jürgen Kopriva, Fabian Weiß, Hans Mesch, Stephan Stieglauer, Gerrit Maneth, Leo Schrell.
Bild: Horst von Weitershausen

Die Europaabgeordnete Ulrike Müller steht Mandatsträgern der Freien Wähler aus dem Landkreis Dillingen Rede und Antwort

Die Europäische Union ist das größte Friedensprojekt aller Zeiten. Das muss verteidigt werden. Und „verteidigen“ heißt: Zur Wahl gehen. Das machte Ulrike Müller, Europaabgeordnete und Spitzenkandidatin der Freien Wähler, auf der Goldbergalm in Lutzingen deutlich. Sie sagte bei der Veranstaltung für die FW-Mitglieder aus dem Landkreis Dillingen: „Denn machen wir uns nichts vor, der 26. Mai ist einer der wichtigsten Wahltage unserer Zeit“. Die Europawahl werde besonders eine Abstimmung darüber sein, welches Europa die Menschen haben wollen. Ein Europa mit der Prämisse „Mein Land zuerst“ oder „ein gemeinsames Europa“, so die EU-Abgeordnete weiter.

Europa erlebe turbulente Zeiten. Die EU befinde sich in einer Krise. Aber eine Krise sei immer auch eine Chance für Veränderung. Die Freien Wähler haben daher nach den Worten von Ulrike Müller ihren Europa-Wahlkampf unter das Motto „unsere Heimat Europa“ gestellt. Dies bedeute, diesen Kontinent der Vielfalt allen zur Heimat zu machen. Daher sei sie auch auf die Goldbergalm gekommen, um eben über die Heimat Europa zu sprechen, übers Heimischsein und Heimischwerden der Region mit einem europäischen Horizont. Europa müsse von den Bürgern emotional empfunden und gefühlt werden, so Müller, weshalb es ihr auch in ihrer parlamentarischen Hauptaufgabe „Landwirtschaft“ wichtig sei, die Regionen, den ländlichen Raum mit Europa noch vertrauter zu machen. Dies bedeute jedoch nicht, mit grüner, ideologischer Panikmache, sondern sachlich, ökologisch orientiert.

Stephan Stieglauer, Kreisvorsitzender der Freien Wähler, dankte Ulrike Müller, dass sie sich die Zeit nehme, auf ihrer Wahlkampftour auch in den Kreis zu kommen, um den FW-Mandatsträgern im Landkreis einen Einblick in ihre Arbeit im EU-Parlament zu geben. Neben dem Kreisvorsitzenden waren auch Landrat Leo Schrell, Höchstädts Bürgermeister Gerrit Maneth und Dritter Bürgermeister Hans Mesch, Bürgermeister Jürgen Kopriva aus Aislingen, Fabian Weiß, Ortsverband Höchstädt, Stefan Reitschuster, Ortsverband Gremheim, Hannelore Schmid und Margarete Oswald vom Ortsverband Bissingen und weitere Mitglieder aus dem Landkreis, Manfred Hitzler, Kicklingen, sowie Kreisrat Hermann Mack (Republikaner) zu dem Treffen mit Müller erschienen. Landrat Schrell stimmte dabei der Abgeordneten zu, dass die ländlichen Regionen von den Entscheidungen aus Brüssel sehr abhängig seien.

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