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Diemantstein
18.06.2016

Milchvieh? Jetzt?

Josef Zeller aus Diemantstein in seinem neuen Laufstall. Erst im vergangenen Jahr hat der junge Mann den Milchviehbetrieb seiner Eltern übernommen. Obwohl der Milchpreis damals schon im Keller war.
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Josef Zeller aus Diemantstein in seinem neuen Laufstall. Erst im vergangenen Jahr hat der junge Mann den Milchviehbetrieb seiner Eltern übernommen. Obwohl der Milchpreis damals schon im Keller war.
Foto: Homann

Josef Zeller hat den Hof seiner Eltern in Diemantstein übernommen. Obwohl der Milchpreis im Keller ist, ist der 33-Jährige zuversichtlich, dass er mit seinem Betrieb Erfolg haben wird.

Die Kühe von Josef Zeller werden von einem Roboter gemolken. Bis zu acht Mal am Tag steht eine Kuh an, dabei wird sie nur zwei bis drei Mal gemolken. Das Futter im Roboter zieht sie magisch an. Doch der Roboter weiß genau, ob die Kuh gemolken werden muss oder nicht. Wenn nicht: kein Futter, kein Melkvorgang. Auch die ganz faulen Kühe, die in den Liegeboxen im großen neuen Laufstall in Diemantstein liegen und dösen, müssen ran, spätestens nach 15 Stunden. Über eine App auf seinem Smartphone erfährt der 33-jährige Jungbauer, wer überfällig ist, und holt dann das Tier. 170 Kühe werden derzeit gemolken. Ohne Roboter wäre das nicht zu schaffen. Erst im vergangenen Jahr hat Josef Zeller den Hof seines Vaters übernommen. Und jetzt ist der Milchpreis im Keller. Der junge Landwirt hat extra beim Discounter eingekauft: Mineralwasser: 79 Cent, Bauernmilch 56 Cent, kann das sein?

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