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Schule

10.07.2018

Diese Mädchen haben’s drauf

Lydia Knausenberger und Judith Greiner nahmen am Kurs „Die Spur- Experimentierfreude Zeichnen“ teil.
Bild: Silva Metschl

Am dritten Begabungstag des Dillinger Sailer-Gymnasiums stellen Schüler aus Nordschwaben ihre Arbeit in Kursen vor. Von der Archäologie bis zur Appentwicklung

Ein Marktplatz, auf dem es nichts zu kaufen gab, war Freitag in der Aula des Johann-Michael-Sailer-Gymnasiums in Dillingen aufgebaut. Auf dem „Marktplatz der Möglichkeiten“ konnten die Besucher an verschiedenen Ständen die Ergebnisse verschiedener Begabtenkurse betrachten. Dabei reichte das Angebot von Japanisch bis Archäologie und einer Chorklasse. Das Sailer bot einen Kurs zur Appentwicklung, der größtenteils online ablief. Jeden Monat wurden den Teilnehmer neue Aufgaben freigestellt, die es zu lösen galt. Doch nicht nur aus dem Landkreis kamen Kurse. Das Illertal-Gymnasium Vöhringen bot einen Einblick in eine „Reise in den Mikrokosmos“. „Mikroskopieren kann man nur einmal im Leben, und die Welt des Kleinen finde ich einfach interessant“, beschrieb Adrian Hillebrand seine Motivation.

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Wertinger Gymnasiasten ließen die Besucher mit einem Film teilhaben an ihren Erkenntnissen über Linguistik. Dabei behandelten die Schüler neben deren Entstehung zudem den gezielten Einsatz sowie die Unterschiede in den Sprachen. Das Bertha-von-Suttner-Gymnasium aus Neu-Ulm stellte einen Kurs unter dem Motto „Die Spur – Experimentierfreude Zeichnen“ vor. „Ich zeichne sehr gerne, deshalb wollte ich teilnehmen. Und wir haben immer wieder Neues probiert, das war spannend“, berichtete Judith Greiner. Dadurch sei sie sowohl gefordert als auch gefördert gewesen.

Bereits zum dritten Mal in Folge fand der Begabungstag am Sailer-Gymnasium statt. Schulleiter Kurt Ritter zeigte sich erfreut über die Vielzahl an Begabten, die der Bezirk habe. Außerdem sieht Ritter in einer solchen Veranstaltung die Möglichkeit, verborgene Talente zu entdecken.

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Anschließend ging der Direktor des St.-Stephan-Gymnasiums bei Augsburg, Bernhard Stegmann, auf die Notwendigkeit der Begabtenförderung ein.

Seine Schule biete Modellklassen für Hochbegabte. In seinem Vortrag wollte er diverse Vorurteile der besonderen Förderung aus dem Weg räumen. So sei das eigentliche Ziel die Bildung einer handlungsfähigen Person, die aktiv unsere Gesellschaft mitgestaltet.

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