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Diese Wahl wird Lauingen stark prägen

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Kommentar Von Jakob Stadler
21.08.2018

Wer die Bürgermeisterwahl in Lauingen gewinnt, bleibt fast acht Jahre der Chef im Rathaus. Mehr Zeit, um Ideen umzusetzen.

Wahlen sind generell wichtig, sich an ihnen zu beteiligen selbstredend auch. Bei der Bürgermeisterwahl in Lauingen gibt es einige Besonderheiten, die dafür sorgen, dass diese Abstimmung die Stadt noch ein wenig stärker prägen dürfte wie andere Wahlen.

Der Wahlgewinner bleibt länger als üblich im Amt. Weil es weniger als zwei Jahre bis zur nächsten Kommunalwahl sind, sieht das Gesetz vor, dass Bürgermeister- und Kommunalwahl 2026 angeglichen werden. Normalerweise dauert die Amtsperiode eines Rathauschefs in Bayern sechs Jahre – in Lauingen werden es nun fast acht. Das Gesetz soll Wahlmüdigkeit vorbeugen. Für den Wahlgewinner bedeutet das: mehr Zeit, Ideen umzusetzen.

Dem nächsten Bürgermeister stehen Zeit und Geld zur Verfügung - zumindest für bestimmte Projekte

Außerdem hat die Stadt Lauingen im Juli eine hohe Förderzusage bekommen, die das Stadtbild nachhaltig ändern kann. Die Stadt, die finanziell keine großen Spielräume hat, kann die komplette Herzog-Georg-Straße und einen Teil des Donauufers umgestalten. Dass die Projekte umgesetzt werden, steht fest. Wie genau, ist aber noch unklar. Das ist eine der Aufgaben für den neuen Bürgermeister, die er in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und den Lauinger Bürgern stemmen muss.

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Kurz könnte man sagen: Lauingens neuer Bürgermeister hat Zeit und Geld – zumindest für bestimmte Projekte. Gleichzeitig gibt es natürlich auch Probleme zu lösen, für die der finanzielle Spielraum nicht groß sein wird.

Die Lauinger können sich auf jeden Fall freuen, drei erfahrene Kandidaten zur Auswahl zu haben (Katja Müller, Matti Müller und Claudia Stocker). Jetzt heißt es, sich zu informieren und bis zum 14. Oktober zu entscheiden, welcher der Nominierten der Aufgabe am besten gewachsen ist.

Die Abstimmung ist wichtig und sollte für jeden Wahlberechtigten obligatorisch sein. Denn wer nicht wählt, darf am Ende auch nicht meckern.

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