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Dillingen
09.08.2019

"Allahu-Akbar"-Prozess: Warum im Dillinger Gericht fast das Kreuz weg kam

Braucht es ein Kreuz an der Wand des Gerichtssaals?
Foto: Andreas Schopf

Ein Mann randaliert in einer Kirche und ruft "Allahu Akbar". Vor Gericht in Dillingen fragt ihn ein Richter, ob das Kreuz von der Wand soll. Was es damit auf sich hat.

Da staunt der Angeklagte nicht schlecht. Noch bevor er sich zu den Vorwürfen gegen sich äußern kann, wendet sich der Richter an ihn. „Auch wenn sich jetzt vielleicht eine große Boulevard-Zeitung bei mir meldet“, leitet Patrick Hecken sein Anliegen ein. „Soll das Kreuz hängen bleiben?“, fragt der Richter und deutet an die Wand über dem Mann, wo ein Holzkreuz befestigt ist. „Das könnte für Verwirrungen sorgen.“ Der 40-Jährige auf der Anklagebank schaut etwas verdutzt und weiß im ersten Moment offenbar nicht genau, was er antworten soll. Dann sagt er: „Ich habe kein Problem damit.“ Auch wenn der türkischstämmige Mann kein Christ sei, werde er das Kreuz respektieren, sagt der Mann in etwas gebrochenem Deutsch.

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