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Dillingen
14.07.2020

Corona sorgt für Finanzloch im Dillinger Etat

Die Corona-Krise belastet auch den Haushalt der Stadt Dillingen, denn im Etat gibt es wegen sinkender Steuereinnahmen eine Unterdeckung von voraussichtlich zwei Millionen Euro. In einem Nachtragshaushalt sollen deshalb einige Projekte zeitlich gestreckt werden. Der Wiederaufbau des Dillinger Rathaus gehört nicht dazu.
Foto: Veh

Plus Der Kreisstadt fehlen wegen der Einbrüche bei der Gewerbesteuer und dem Einkommensteuer-Anteil zwei Millionen Euro im Haushalt. Oberbürgermeister Kunz erklärt, wie er die Lücke ausgleichen will

Die Corona-Krise belastet erwartungsgemäß den Haushalt der Stadt Dillingen. Das hatte sich bereits bei der Verabschiedung des Rekord-Etats im April angedeutet. In der Sitzung am Montagabend im Dillinger Stadtsaal bestätigte Kämmerer Michael Bregel die Befürchtungen. Auch die Kreisstadt muss mit einem deutlichen Rückgang der Steuereinnahmen rechnen. Bei der Gewerbesteuer gehen die Steuerschätzer für das laufende Haushaltsjahr bundesweit von einem durchschnittlichen Einbruch von rund 20 Prozent aus, informierte der Kämmerer. Dillingen hatte in seinem Haushalt die Gewerbesteuereinnahmen mit acht Millionen Euro angesetzt. „Wir müssen mit einer Minderung von mehr als einer Million Euro rechnen“, sagte Bregel. Ob und in welcher Höhe mit dem angekündigten Programm „kommunaler Solidarpakt 2020“ krisenbedingte Gewerbesteuerausfälle in den einzelnen Städten und Gemeinden konkret kompensiert werden, sei derzeit noch nicht bekannt.

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