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Dillingen
14.09.2021

Diese Wanderfreunde haben sich einen Traum erfüllt

Cornelia Wagner und Wolfgang Vogel aus Dillingen sind von Donauwörth nach Tuttlingen gewandert. Im Bild ein Blick auf die Burg Hohenzollern.
Foto: Vogel

Ein Dillinger und eine Bergheimerin erfüllen sich einen Wunsch und wandern von Donauwörth bis Tuttlingen.

Die Wanderfreunde Cornelia Wagner aus Bergheim und Wolfgang Vogel aus Dillingen erfüllten sich einen Wunsch, den Albsteig: Den Nordrandweg HW 1 von Donauwörth bis Tuttlingen zu erwandern.

Nun im September war es geschafft: Mit der letzten von 20 Etappen erreichten sie den Rathaussteg von Tuttlingen, dem offiziellen Endpunkt des Albsteigs. Gestartet waren sie am 14. Mai vor einem Jahr in Donauwörth. Da coronabedingt keine Übernachtungen möglich waren, wurde die 370 Kilometer lange Strecke in Tagesetappen zurückgelegt, wobei die Anfahrt zum Etappenstart mit dem Auto erfolgte. Zurück zum Auto ging es dann mit einem, wie beide sagen, hervorragend organisierten öffentlichen Personennahverkehr zu günstigen Preisen von 3,70 oder 5,40 Euro.

Höhen über 1000 Meter

Der HW 1 des schwäbischen Albvereins führt zum größten Teil durch Baden-Württemberg, oft auf schmalen Pfaden entlang des Albtraufs, dem steil abfallenden Nordrand der schwäbischen Alb. Der aus Jurakalk bestehende Gebirgszug erhebt sich ab Donauwörth allmählich aus dem Tal und schwingt sich gegen Ende zu Höhen über 1000 Meter auf.

Cornelia Wagner aus Bergheim und Wolfgang Vogel aus Dillingen sind von Donauwörth nach Tuttlingen gewandert.
Foto: Vogel

Der Wanderweg führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Blumenwiesen, Buchenwäldern, Wacholderheiden und Felsformationen, vorbei an Schlössern, Burgen, Kirchen, Klöstern, Höhlen, Aussichtstürmen und schmucken Orten. Die Weitblicke auf jeder Wegstrecke luden zum genussvollen Schauen ins schwäbische Ländle ein. Mit den Jahreszeiten wechselte auch die dort noch üppig und artenreich vorhandene Flora. Selbst der gelbe Enzian war in den Hochlagen anzutreffen.

Der Wanderführer war ein guter Begleiter

Als wichtiger Begleiter war der Rother Wanderführer dabei, der alles Wissenswerte über die jeweiligen Etappen beinhaltet. Die Routen waren sehr gut beschildert und mit dem roten Dreieck markiert.

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Die beiden Wanderer kehrten von jeder Etappe begeistert zurück und sehen in dem wenig frequentierten Albsteig eine lohnende Alternative zu den gerade jetzt meist überlaufenen Alpenregionen. (dz)

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