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Dillingen
26.02.2020

Sterbehilfe: Wächst jetzt der Druck auf Kranke?

Ein Pfleger hält die Hand einer alten, kranken Frau, die als Pflegefall bettlägerig ist. Das heißt aber nicht, dass sie sterben will.
Foto: Sebastian Kahnert, dpa (Symbol)

Plus Wir haben mit Menschen gesprochen, die mit Schwerkranken zu tun haben oder sie bis in den Tod begleiten. Was sie zum Urteil in Karlsruhe sagen und wie es um die Palliativversorgung im Landkreis Dillingen steht.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Sterbehilfe beschäftigt auch die Menschen im Landkreis. Am Mittwoch hat das Karlsruher Gericht erklärt: Das 2015 eingeführte Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe verstößt gegen das Grundgesetz. Demnach gibt es ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Das Urteil sieht Dr. Alexander Zaune sehr kritisch: „Persönlich lehne ich ‚geschäftsmäßige’ Sterbehilfe als falschen Wertmaßstab ab. Aktive Sterbehilfe bleibt aber auch nach diesem Urteil verboten. Der ärztliche Ansatz muss eine möglichst gute palliativmedizinische Versorgung am Ende des Lebens unter Beachtung von Menschenwürde und Patientenautonomie sein“, sagt der Dillinger Hausarzt, der Mitglied im beratenden Fachausschuss Hausärzte der KV Bayern und im Landesvorstand des bayerischen Hausärzteverbandes ist.

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