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04.03.2009

Dillingen setzt auf Konjunkturpaket

Dillingen Auf 7,1 Millionen Euro beläuft sich das Gesamtvolumen der vier Baumaßnahmen, die der Stadtrat Dillingen am Montagabend für das Konjunkturprogramm II auf den Weg brachte. Dabei handelt es sich im Einzelnen (in Klammern jeweils geschätzter Eigenanteil der Stadt bei einer 87-prozentigen Förderung):

l Hauptschule: 4,7 Millionen (600 000 Euro);

l Anton-Laucher-Volksschule: 1,35 Millionen Euro (170 000 Euro);

l Grundschule Schretzheim: 275 000 Euro (35 000 Euro);

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l Rathaus: 575 000 Euro (70 000).

Oberbürgermeister Frank Kunz hatte darauf hingewiesen, dass der Gesamtbedarf bei der Sanierung der rund 90 städtischen Gebäude bei rund 60 Millionen Euro liegt. Stadtbaumeister Bernhard Adler erläuterte, dass die letztlich gültigen Antragsbestimmungen noch nicht vorlägen.

Peter Graf: Eine reelle Chance

In der Debatte befürwortete Josef Kreuzer (Umland) die vorgeschlagenen Maßnahmen, weil sie ohnehin in ein paar Jahren auf die Stadt zukommen, sagte aber: "Bedacht zu werden wäre wie ein Lotteriegewinn." Peter Graf (CSU) sprach von einer reellen Chance zumindest für einen Teil der Vorhaben, während Albrecht Witte (SPD/FW) kritisierte, dass das Programm ein Lehrstück dafür sei, wie eine gute Absicht durch Bürokratie auf den Kopf gestellt werde. Er fügte jedoch an: "Aber die Hoffnung stirbt zuletzt." Nicht teilen konnte er die Absicht von OB Kunz, mit der Haushaltsverabschiedung bis zur Entscheidung im Konjunkturprogramm zu warten. Kunz sagte, den städtischen Eigenanteil könne man notfalls auch über einen Nachtrags-Etat finanzieren.

Balletshofer: Auf jeden Fall realisieren

Thomas Demel vertrat die Ansicht, dass es sich bei dem ganzen Programm um "Investitionen auf Pump" handle. Angesichts des "Riesenbedarfs in Dillingen muss man versuchen zu kriegen, was man kriegt". Hilfreich sei dabei sicherlich eine gründliche Vorarbeit bei den Antragsbegründungen inklusive eines Energieausweises. Hermann Balletshofer betonte, dass man die angedachten Maßnahmen auch dann realisieren solle, wenn man nicht durch das Konjunkturprogramm gefördert werde. Sowohl ökologische als auch ökonomische Gründe sprächen für eine energetische Sanierung. "Kommentar

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