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Bundeswehr

16.06.2017

Dillinger Soldaten gehen nach Mali und Afghanistan

Verabschiedung und Gelöbnis am 29. Juni. Führungsunterstützungsbataillon 292 erhält neuen Namen

Das Dillinger Führungsunterstützungsbataillon 292 wird auch in diesem Jahr wieder Soldaten in verschiedene Einsatzgebiete der Bundeswehr schicken. Dort wird es ihre Aufgabe sein, die IT-Ausstattung in den Feldlagern zu betreiben und die Fernmeldeanbindungen mit modernen Kommunikationsmitteln ins Heimatland zu gewährleisten. Bevor die ersten Soldaten ihren Einsatz in Mali und Afghanistan antreten, werden sie durch ihren Bataillonskommandeur Oberstleutnant Florian Wulf und den Oberbürgermeister Frank Kunz im Rahmen eines öffentlichen Appells verabschiedet.

Eingebunden in diesen Appell werden auch die Rekruten des Führungsunterstützungsbataillons 292 und erstmals des Regionalstabes Süd ihr feierliches Gelöbnis ablegen. Zur musikalischen Untermalung spielt das Heeresmusikkorps aus Ulm. Das Gelöbnis findet im Schlossinnenhof der großen Kreisstadt Dillingen an der Donau am Donnerstag, 29. Juni, zwischen 15 und 16 Uhr statt. Um 13.30 Uhr ist ein ökumenischer Gottesdienst sowohl für die Einsatzsoldaten als auch für die Teilnehmer des Gelöbnisses in der Katharinenkirche.

Es wird der letzte Appell der Führungsunterstützer in Dillingen sein. Denn aus dem Führungsunterstützungsbataillon 292 wird das Informationstechnikbataillon 292, kurz ITBtl 292.

Zum 1. Juli ändert sich nicht nur der Name, sondern das Bataillon wechselt auch vom Organisationsbereich Streitkräftebasis in den am 5. April neu aufgestellten Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum, kurz CIR. Das Personal und das Material bleiben dabei laut Pressemitteilung unverändert am Standort Dillingen.

Als Angehörige des CIR wird es die Aufgabe der Soldaten sein, den Schutz und Betrieb des IT-Systems der Bundeswehr sowohl im Inland als auch im Einsatz sicherzustellen. Der Kommandeur des zukünftigen ITBtl 292, Oberstleutnant Florian Wulf, bestätigt: „Cyber-Angriffe auf Staaten und die kritische Infrastruktur sind schon lange keine Fiktion mehr, sondern bittere Realität.“

Bereits heute gehöre es zu den Aufgaben seiner Soldaten, nicht nur Menschen, sondern auch das IT-System der Bundeswehr vor Angriffen zu schützen, informiert Wulf. Diese Aufgabe werde in Zukunft verstärkt auf die Angehörigen des ITBtl 292 zukommen. (pm)

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