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Generalversammlung

13.07.2012

Doch eine innerstädtische Lösung?

Bürgerinitiative wirft Stadt Höchstädt „verborgene Planungen“ vor

Höchstädt Bei der dritten Generalversammlung der Bürgerinitiative „B16 Bahntrasse nein – danke e.V.“ im Café Vogel in Höchstädt sagte Vorsitzender Siegfried Behringer, dass die Stadt mit den sieben Vorschlägen zu einer B16-Neu offensichtlich im Verborgenen den Weiterbau der innerstädtischen Lösung als dritte Variante der Bahntrasse plane. Er erläuterte dazu folgenden Sachverhalt: Die Höchstädter Politik verhindere seit dem Bürgerentscheid von 1996 eine wirksame Verkehrsentlastung der Innenstadt durch eine B16-Neu, weil sie sich nicht am Notwendigen orientiere, und dies zulasten der betroffenen Bürger – so die Meinung von Behringer. Die Stadtpolitik habe außerdem die Bahntrasse gewollt. Der Stadtrat habe dies aber einstimmig abgelehnt.

Umwidmung des Bahnübergangs

Damit habe der Bund die Nordtrasse WSG als Linie für die B16-Neu bestimmen können. Bürgermeisterin Wanner erwecke laut Behringer den Eindruck, dass sie trotzdem diese Straße nicht wolle. Die Umwidmung des höhengleichen Bahnüberganges in Höchstädt in eine Staatsstraße diene auf der einen Seite wohl dem Zweck, eine günstige Finanzierung zu erzielen, und es solle die Voraussetzungen schaffen, um die Bahntrasse in Eigenregie fertig bauen zu können, so Behringer in einer Pressemitteilung.

Doch eine innerstädtische Lösung?

Die „BI Bahntrasse – nein danke“ stelle deshalb folgende Forderungen an die Stadt: Die Anforderungen für den Grundstückserwerb für die beiden BayWa-Grundstücke an das Staatliche Bauamt Krumbach offenzulegen, denn für die Beseitigung des höhengleichen Bahnüberganges seien nicht beide Grundstücke in vollem Umfang erforderlich. Außerdem solle die bisherige „verborgene Planung“ für die achte Variante öffentlich gemacht werden, so Behringer. Nach seinen Ausführungen übergab er das Wort an den SSV-Vorsitzenden Jakob Kehrle, der auch betonte, dass die Öffentlichkeit über Hintergründe bei der Planung und die möglichen Folgen einer Lückenschluss-Bahntrasse informiert werden müsse und die geeigneten Maßnahmen im Fall des Falles zu ergreifen seien.

Eine Realisierung des Projektes Lückenschluss-Bahntrasse würde die SSV in vielfältiger Form schädigen, so Kehrle. (pm)

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