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Erziehung

30.11.2017

Dolmetscher unterstützen die Integrationsarbeit in Kitas

So soll die Kommunikation mit Eltern, die nicht so gut Deutsch sprechen, vereinfacht werden

Zweimal im Jahr treffen sich Trägervertreter der Kindertageseinrichtungen im Landkreis Dillingen zur Konferenz mit dem Amt für Jugend und Familie am Landratsamt, das als Fachberatung und Fachaufsicht für die Krippen, Horte und Kindergärten fungiert. Landrat Leo Schrell nutzte die Gelegenheit, um den Vertretern von kommunalen, kirchlichen und privaten Kindertagesstätten für ihre engagierte Arbeit zum Wohl der Kinder im Landkreis zu danken. „Kindertageseinrichtungen sind wichtige Bildungseinrichtungen. Wir wollen sie dabei unterstützen, bestmögliche Bedingungen für die Betreuung, Förderung und Erziehung von Kindern zu schaffen“, so Schrell.

Auch die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund ist eine wichtige Aufgabe der Kindertageseinrichtungen. Hierzu stellt der Landkreis im Rahmen einer Förderrichtlinie des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration zukünftig einen Dolmetscherpool zur Verfügung.

Die Dolmetscher sollen bei Bedarf Mitarbeiter der Kindertageseinrichtungen bei Elterngesprächen unterstützen. „Dadurch sollen Eltern, die die deutsche Sprache noch nicht ausreichend gut beherrschen, und Kita-Mitarbeiter sich besser austauschen können, was wiederum für eine gelingende Arbeit der Kindertagesstätten von entscheidender Bedeutung ist“, betonte der Landrat. Der Landkreis wird außerdem eine Fortbildungsveranstaltung zu Fragen der interkulturellen Arbeit für Mitarbeiter der Kindertageseinrichtungen organisieren.

Außerdem tauschten sich die Trägervertreter mit der zuständigen Fachberaterin des Amtes für Jugend und Familie, Birgit Mayr, über rechtliche Fragen der Betriebserlaubnisse, den Fachkräftemangel in pädagogischen Berufen sowie über die Bedarfsplanung für Kindergartenplätze aus. „Die Anzahl der Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen, hat in den vergangenen Jahren im Kreis Dillingen deutlich zugenommen. In enger Zusammenarbeit mit den Kindertageseinrichtungen, aber auch mit Tagespflegepersonen bemühen wir uns, für jedes Kind gemäß dem Rechtsanspruch einen Platz in der Kindertagesbetreuung zur Verfügung stellen zu können“, so Mayr. (pm)

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