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23.07.2010

Don Camillo und Peppone: Streit und Versöhnung

Peppone (Josef Bihler, links) und Don Camillo (Jürgen Almus) beratschlagen. Auch wenn sie sich selten einig sind, wissen sie doch, dass sie ein gemeinsames Ziel haben: das Wohlergehen der Gemeinde. Fotos: Bunk

Villenbach Wer kennt ihn nicht, den Italo-Klassiker "Don Camillo und Peppone". Die Spielfilme aus den 50er und 60er Jahren sind bis heute unvergessen. Auf der Freilichtbühne in Villenbach werden der schlitzohrige Priester und der kommunistische Bürgermeister, die beide äußerst schlagkräftig ihre Argumente verteidigen können, mitsamt ihren Anhängern wieder zum Leben erweckt.

Martin Jakob aus Laugna staunt vor allem über die Oldtimer, wie beispielsweise das Goggomobil, welche immer wieder über die Bühne fahren. "Wo haben die Villenbacher das Goggo herbekommen?", fragt er sich. Anna Sporer, ebenfalls aus Laugna, und Julia Baltruschat aus Binswangen fanden den Tanz der Mädchengruppe super. "Die Kleidung ist originell", schmunzeln sie.

Christine Reschnauer aus Dillingen ist ebenfalls begeistert. "Das Stück ist lustig und unterhaltsam", schwärmt sie schon in der Pause. Anton Prexler, der kürzlich mit Elisabeth Philipp nach Villenbach gezogen ist, findet es erstaunlich, was die Leute in dem Dorf mit 650 Einwohnern auf die Beine stellen. Und Elisabeth Philipp freut sich, dass sie das erste Mal das Stück ganz sieht. Sie ist zum dritten Mal hier, und bisher hat es immer kurz vor Schluss geregnet. Dies passierte zum Beispiel am Premierentag, dem vergangenen Freitag, keineswegs. Und weil die Premiere genau auf den Geburtstag von Chorleiterin Petra Dietrich fiel, erhielt diese viele Gratulationen aus den Reihen ihrer Sänger und Schauspieler. Und von Artur Bihler, Vorstand des SV Villenbach, und Josef Dippel gab es einen großen Blumenstrauß.

Am Lagerfeuer sitzen

Don Camillo und Peppone: Streit und Versöhnung

Noch lange in die Nacht hinein konnten die Schauspieler mit ihren Gästen zusammenstehen oder am Lagerfeuer sitzen, das bei den Temperaturen manchem doch zu warm war. Erst mitten in der Nacht kamen die Gewitter, die Blitze sah man schon lange vorher am Horizont leuchten. Am vergangenen Samstag verordnete Petrus den Villenbachern die erste Pause. Die Gewitter ließen bereits um 19 Uhr keine andere Entscheidung zu. Dafür war am Sonntag wieder bestes Freilichtbühnenwetter. (bbk)

Weitere Aufführungstermine am 23./24./25. Juli und am 30./31. Juli 2010. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr. Karten können reserviert werden bei Marlene Reitenberger, Telefon 0 82 96/8 18, Alexandra Lutz, Telefon 0 82 96/15 21, bei der VR Bank Lech-Zusam Villenbach, Schreibwaren Gerblinger Wertingen und unter www.freilichtbuehne-villenbach.de Bühneninfo am Aufführungstag ab 18.30 Uhr, Telefon 0 82 96/14 03.

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Fotos und ein Video finden Sie unter

donau-zeitung.de

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