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Polizeibericht

10.11.2017

Donauwörther Verkehrschaos mit Dillinger Beteiligung

Eine Serie von Unfällen auf der B16 verursachte am Mittwoch zwar keine ernsthaften Verletzungen, dafür ein Verkehrschaos.
Bild: Julian Leitenstorfer (Symbolbild)

Die Beamten in Donauwörth hatten am Mittwoch viel zu tun. Auch Bürger aus dem Landkreis Dillingen verursachten mehrere leichte Unfälle, die aber zu erheblichen Staus führten

Eine wahre Flut von Verkehrsunfällen hat am Mittwoch den Straßenverkehr im Nachbarlandkreis Donau-Ries stellenweise zum Erliegen gebracht. Vor allem am Nachmittag wurden diese Unfälle von mehreren Fahrern aus dem Landkreis Dillingen verursacht, wie die Polizei berichtet.

Bereits am Morgen hatte es im Nachbarlandkreis einen Unfall gegeben, doch los ging die Unfallserie um 14 Uhr durch den Auffahrunfall einer 58-jährigen Pkw-Fahrerin in der Nürnberger Straße in Donauwörth. Sie bekam nicht mit, dass der Stadtbus vor ihr verkehrsbedingt bremsen und anhalten musste. Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit und zu geringen Abstands fuhr die Frau heftig auf. Dabei blieb sie unverletzt, die Front ihres Autos wurde aber stark beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 5000 Euro geschätzt. Im Bereich der Ottheinrich-Straße kam es in der Folge zu einem weiteren kleinen Zusammenstoß mit allerdings sehr geringem Schaden in Höhe von etwa 900 Euro. Kurios: Die Unfallverursacherin im zweiten Fall war die Tochter der Auffahrerin auf den Bus.

Kurz nach 17 Uhr legten dann gleich vier Auffahrunfälle in und um Donauwörth den abendlichen Berufsverkehr in weiten Bereichen lahm. Die Polizei hatte erhebliche Mühe, der Unfallflut Herr zu werden. Sowohl der Verkehr auf der B2 in Richtung Norden als auch der auf der B16 in Richtung Dillingen kam stellenweise beinahe komplett zum Erliegen.

Gegen 17.15 Uhr verursachte ein 59-jähriger Pkw-Fahrer aus Dillingen vor Tapfheim einen Verkehrsunfall. Eine 45-jährige Pkw-Fahrerin aus Tapfheim war von Donauwörth Richtung Tapfheim unterwegs und wurde von einem Stau vor Donaumünster überrascht. Um nicht aufzufahren, zog die Fahrerin nach rechts und wich auf den Grünstreifen aus. Dort blieb sie auch stehen, ohne das andere Fahrzeug zu streifen. Der hinter ihr fahrende Dillinger Pkw-Lenker war laut Polizei wohl ebenfalls zu schnell und mit zu wenig Abstand unterwegs, um angemessen auf die Verkehrssituation reagieren zu können. Auch er zog nach rechts. Aber da dort schon die Tapfheimerin stand, fuhr er dieser auf und schob sie ins Gebüsch. Die 56-jährige Beifahrerin des Unfallverursachers wurde leicht verletzt und in die Donau-Ries-Klinik gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 6000 Euro.

Ein dritter Fahrer war zwar nicht mehr in den Auffahrunfall zwischen den beiden vor ihm fahrenden Autos verwickelt, aber auch er schaffte es nicht, vor dem Stauende rechtzeitig anzuhalten. Es war ein 71-jähriger Höchstädter, der noch auf das letzte Auto im Stau auffuhr, das die beiden anderen Autos vor ihm durch ihr Ausweichmanöver verschont hatten. Dabei wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 3500 Euro geschätzt. Auf der B 16 kam es wegen der beiden Unfälle für rund zwei Stunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. (pol)

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