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Versammlung

30.11.2019

Drei Parteien stehen hinter Paul Seitz

Nach der Kandidatenkür im Bild von links: Walter Heinelt (FWG Schabringen-Zöschlingsweiler), Eva Maria Fink, Susanne Ahle, Paul Seitz und Steffen Randler (FUW Wittislingen) und Abgeordneter Georg Winter.

Freie Wählergemeinschaft Schabringen, FUW und CSU Wittislingen nominieren Bürgermeisterkandidaten. Der Bewerber formuliert seine Ziele

Paul Seitz, CSU-Mitglied, hat im Egautal gleich drei Parteien beziehungsweise Wählergemeinschaften, die hinter ihm stehen. Bei der offiziellen Nominierungsversammlung haben die Vertreter des CSU-Ortsverbands Wittslingen, der Freien Unabhängigen Wählergemeinschaft Wittislingen sowie der Freien Wählervereinigung Schabringen-Zöschlingsweiler in geheimer Abstimmung für Seitz gestimmt. Er geht für sie bei den Kommunalwahlen im März 2020 als Bürgermeisterkandidat ins Rennen.

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Verkündet hatte das Ergebnis die stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Eva Maria Fink in ihrer Funktion als Versammlungsleiterin. Von 38 Stimmen hatte Paul Seitz 37 Stimmen erhalten – eine Enthaltung. Nicht zu übersehen war an diesem Abend, dass der Kandidat die Wahl mit Freude und Dank an die Anwesenden annimmt. Sei es ihm doch nach sechs Jahren als Zweiter Bürgermeister und Gemeinderat klar geworden, dass er seine kommunalpolitischen Vorstellungen in Zukunft als Rathauschef der Marktgemeinde einbringen wolle. Seine Bewerbung für dieses Amt habe aber nichts mit dem Verzicht des Amtsinhabers Ulrich Müller zu tun, betonte Seitz. „Ich hätte mich auf alle Fälle um dieses Amt beworben“, sagte der 49-Jährige, der beruflich vom Praktikanten bis zum Vorstandsvorsitzenden in einer Bank seinen Weg gemacht hat. Seitz ist seit über 25 Jahren verheiratet und als sein Hobby nennt er seine Schafe und die Landschaftspflege.

Seine Ziele für Wittislingen formulierte Seitz mit den Worten: „Die Gemeinsamkeit und den Zusammenhalt im Dorf zu fördern. Die Ansiedlung von Gewerbebetrieben zur Steigerung der gemeindlichen Einnahmen und Schaffung von wichtigen Arbeitsplätzen.“

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Des Weiteren müsse bei der Innenentwicklung der Gemeinde mit Nachdruck gehandelt werden. Denn Wittislingen verfüge über viele leer stehende Gebäude und Anwesen, die einer neuen Nutzung, sei es als Sanierungsprojekte oder Bauplätze zugeführt werden könnten. Dabei sei wichtig, dass die Infrastruktur bereits vorhanden sei und somit die Gemeinde Kosten spare. Ein weitereres mittelfristiges Ziel sei für ihn die Dorferneuerung aus dem Stillstand herauszuholen, wobei ihm bewusst sei, dass die Mittel der Gemeinde beschränkt seien. Darüber hinaus wolle er Bürgermeister und Ansprechpartner auf Augenhöhe für alle sein.

Nach dieser mit viel Beifall bedachten Ansprache lobte Kreisrätin Susanne Ahle die von Paul Seitz herausgestellte Zielsetzung des Miteinanders in seiner Amtsführung. Landtagsabgeordneter Georg Winter sprach von einem guten Auftakt, da bereits bei dieser Versammlung das Miteinander für einen gemeinsamen Kandidaten greift. Paul Seitz erkenne die Chancen für Wittislingen und werde sie auch als Bürgermeister nutzen.

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