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Muttertagskonzert

12.05.2015

Ein Abend der Berge

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Musikverein und Chorgemeinschaft traten in Bissingen gemeinsam auf

Mehr als 300 Zuhörer, darunter zahlreiche Ehrengäste, hatten am Vorabend des Muttertages den Weg in die mit viel Liebe und Geschick alpenländisch dekorierte Bissinger Friedrich-Hartmann-Sporthalle gefunden. Sie alle freuten sich auf das siebte Muttertagskonzert, das wiederum der Musikverein Kesseltal und die Chorgemeinschaft gemeinsam veranstalteten, und spendeten am Ende nach zwei Zugaben begeisterten Applaus für alle Mitwirkenden.

Passend zum Motto „Klänge und Lieder der Berge“ wurden die Gäste begrüßt mit der Alpen-Fanfare von der Original Kesseltaler Blasmusik, wie stets souverän dirigiert von Jochen Ruf, und mit dem Lied von den Kameraden der Berge, gesungen von der Chorgemeinschaft unter der Leitung von Roman Bauer. Einfühlsam begleitet wurden die Bissinger Sänger dabei wie auch bei einigen anderen ihrer Lieder am Piano von Sarah Bischof. Als charmanter und origineller Moderator führte Michael Seiler durch das Programm. Dieser kündigte zunächst die „Originalen“ mit „Mountain Wind“ und der Salzburger Serenade von Wolfgang Amadeus Mozart und anschließend den Männerchor mit dem Lied der Berge von La Montanara an.

Sechs traditionelle Lieder aus den Bergen zusammen in ein Potpourri eingepasst hatten anschließend die Bläser und die Sänger unter dem Motto „So klingt´s in den Bergen“. Eine starke Leistung bot gleich danach Solist Martin Ganzenmüller in einem als „Ernst im Allgäu“ titulierten Bläserstück, ehe das Bissinger Doppelquartett im Wechsel mit einer Musikverein-Tanzlmusik einen Hoagascht zur Aufführung brachte.

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In diesen war auch ein Alphorn-Solostück eingebaut, in welchem Jochen Ruf seine musikalische Vielfalt eindrucksvoll demonstrierte. Nach der Pause entführte die Kesseltaler Blasmusik ihre Zuhörer mit der dreiteiligen Komposition zum Glacier Express in die Schweizer Bergwelt. Viel Gefühl legten die Sänger der Chorgemeinschaft dann in ihre Interpretation des Songs „Weit, weg weg“ von Hubert von Goisern, in das Arrangement Lorenz Maierhofers von „In die Bääärg!“ und in das als „Bergwerk“ titulierte Liebeslied des österreichischen Liedermachers Rainhard Fendrich mit Roman Bauer als Solisten. Nach zwei weiteren Stücken der Original Kesseltaler Blasmusik sorgte diese gemeinsam mit dem Männerchor mit „Sierra madre“ für eine stimmungsvolle Abrundung des Konzertes. Ohne Zugaben wollten die Besucher die Darbietenden jedoch nicht von der Bühne lassen. So bildeten das Tiroler Heimatlied und das Volkslied „Kein schöner Land“ nach den Dankesworten an die vielen Personen, die zum Gelingen des Abends ihren Beitrag geleistet hatten, den endgültigen Abschluss eines rundum gelungenen Muttertagskonzertes.

Für zehn Jahre aktives Musizieren im Musikverein Kesseltal-Bissingen wurde Imelda Behnle ausgezeichnet. Die Zweite Vorsitzende Marlene Durner, Georg Veh, Michael Förg und Diana Durner erhielten für ihr 15-jähriges Mitwirken jeweils eine silberne Plakette und eine Urkunde. Ebenfalls geehrt wurde Heiko Bartschat, der das Amt des Ersten Vorsitzenden des Musikvereins seit 15 Jahren innehat. Eine besondere Auszeichung gab es auch für Philomena Ganzenmüller, die seit vielen Jahren das Amt der Trachtenbeauftragten ausübt. Eine Ehrung gab es auch bei der Chorgemeinschaft Bissingen: Hier zeichneten Chorverbandsvorsitzender Günther Durner und Chorleiter Roman Bauer den Ersten Vorsitzenden Günter Geißler für dessen 25jährige aktive Sängertätigkeit im Chor aus.

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