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Kultur

10.04.2019

Ein Film über Bächingen

Das kulturelle Brauchtum, so wie hier der Maitanz, ist im Film über Bächingen unter anderem zu sehen.
Bild: Screenshot

Zu sehen sind viele Seiten der Gemeinde. Nun wird der Beitrag erstmals der Öffentlickeit gezeigt

Das Rauschen der Brenz, Frühlingsblumen, Vogelgezwitscher und Kuckucksrufe. Bächingen mit all seinen Tieren, Pflanzen und Sehenswürdigkeiten wird zum Thema eines Films. Entlang der Brenz quer durch Bächingen filmte Ulrich Lieber die eindrückliche Natur und die historischen Bauten. „Da ist von allem etwas dabei“, sagt der Regisseur. Der 82-Jährige ist laut eigenen Angaben schon immer ein begeisterter Hobbyfilmer und jeden Tag mit seiner Kamera unterwegs. Früher war der Giengener Technischer Kaufmann, aber das Hobby hat ihn auch schon währenddessen begleitet. „Das Filmen gehört zu meinem Leben“, sagt Lieber. Er hat sich auf regionale Natur- und Reisefilme spezialisiert, weil er dabei auch selbst immer wieder Neues über seine Heimat erfährt. „Andere sollen meine Filme genießen“, das ist das Ziel, das Lieber verfolgt. An dem etwa 80-minütigen Film über Bächingen hat der eineinhalb Jahre gearbeitet, bis er fertig war.

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Die Reise beginnt am Ortseingang der Gemeinde und führt an der Brenz entlang

„Grüß Gott in Bächingen“, das ist der Name des Films und so steht es auch am Ortseingang der Gemeinde. Neben dem Holzschild musiziert Hans-Dieter Mack mit seinem Akkordeon und begrüßt mit seinen Klängen die Zuschauer zu der Tour durch Bächingen. Der Sontheimer spielt regelmäßig bei Veranstaltungen im Mooseum. Die Reise beginnt entlang der Brenz und führt direkt zum nahe gelegenen Bächinger Schloss. Der Filmemacher Lieber tritt vor dem historischen Gebäude auf und erzählt von der jahrhundertealten Geschichte des Gebäudes. Auch die evangelische Kirche, die Schule und die alte Mühle hat Lieber mit geschichtlichen Fakten und alten Filmausschnitten einbezogen und durch aktuelle Aufnahmen zum Leben erweckt. Das, so wie er es nennt, quirlige und lebendige Dorf kommt vor allem bei den Szenen vom Maitanz zum Vorschein. Die Blasmusik spielt, der Chor singt und der Maitanz wird aufgeführt. Das ganze Spektakel rund um den Maibaum hat Lieber festgehalten und in seinem Film integriert.

Im Zentrum steht die Natur

Doch im Zentrum steht die Natur rund um den Nebenfluss der Donau mit den vielen Blumen und den zahlreichen Tieren. Genau diese grünen Szenen beeindrucken Lieber am meisten. Er wolle andere Menschen mit diesen Szenen die Natur näher bringen und sie vor allem zum Nachdenken anregen, denn „diese Natur ist schon etwas Besonderes.“ Bei seinen Aufnahmen von Bächingen arbeitete der Rentner viel mit dem Bächinger Mooseum zusammen, das auch mehrmals im Film mit seinen Festen und Ausstellungen auftaucht.

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Aus diesem Grund präsentiert Lieber seinen Naturfilm in der Umweltstation Mooseum zum ersten Mal der Öffentlichkeit. Die Uraufführung findet am Sonntag, 14. April, um 15 Uhr statt. Der 82-Jährige wird bei der Premiere vor Ort sein und steht für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Für Begeisterte und Interessierte wird es den Film im Mooseum oder auch direkt bei Ulrich Lieber zu kaufen geben.

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