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Wer bin ich?

16.09.2020

Ein Lauinger Urgestein

Georg Barfuß als Kind (ganz rechts)

Wer bin ich? Er war Kommunalpolitiker, Landtagsabgeordneter und kandidierte für den Bundestag. Manche seiner Äußerungen brachte ihm aber auch viel Kritik

Landkreis Er ist ein „unverwüstlicher Optimist“, Ur-Lauinger und war seiner Heimatstadt über Jahrzehnte treu ergeben. Unseren heutigen Kandidaten kennt wohl jeder, der in der Herzogstadt lebt. Doch auch über die Grenzen seiner Heimatstadt hinweg sollte er vielen bekannt sein.

Unseren Rätsel-Gast kann man wohl durchaus als streitbare Person bezeichnen: Die einen stehen voll hinter ihm und seinen Taten für Lauingen, die anderen üben sich auch heute noch in Kritik, wenn es um seine Person geht. Das hat zum einen mit seinem Tätigkeitsfeld zu tun. Die Politik war dem 76-Jährigen immer wichtig, und er in ihr lange aktiv: als Kommunalpolitiker, Kreistagsmitglied, Landtagsabgeordneter und sogar als Kandidat für den Bundestag. Auf die Partei kam es ihm dabei nicht zwangsläufig an: In den Jahrzehnten aktiver Politik war unser Kandidat mal für die CSU aktiv, dann für die FDP, zeitweise sogar als Kandidat der Partei Lauinger Liste.

Zum anderen hat das aber auch mit so mancher spitzen Äußerung zu tun, von denen es in seiner Laufbahn nicht wenige gab. Vor einigen Jahren, als die gesuchte Person noch im Landtag saß, schlug sie offen vor, dass manche Teile des islamischen Scharia-Rechts, die mit dem Grundgesetz vereinbar sind, in ebendieses aufgenommen werden könnten. Das, so die Idee, verbessere auch die Integrationsmöglichkeiten der Muslime in Deutschland. Der Vorschlag brach einen Sturm der Entrüstung los - mit entsprechenden politischen Konsequenzen.

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In all der Zeit bewies unser Kandidat zwei wesentliche Eigenschaften: einen eisernen Willen und eine gehörige Portion Optimismus. In seinen Zeiten als Kommunalpolitiker war er dafür bekannt, nahezu immer das zu bekommen, was er wollte. Und auch, als ihn vor wenigen Jahren ein tragischer Schicksalsschlag traf, wollte er alles, nur nicht aufgeben. Nachdem bei dem 76-Jährigen eine seltene Nervenkrankheit diagnostiziert wurde, kämpfte er sich zurück ins Leben, ohne auch nur ans Aufgeben zu denken - und blieb trotz der Krankheit und des Rollstuhls aktiv, nicht nur in der Politik.

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