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Serenade

29.04.2015

Ein Ohrwurm für jeden Zuhörer

In improvisierten Zelten begeisterte der Musikverein das Publikum.
Bild: Sturm

Unter dem Motto „Klassik“ versetzte der Aislinger Musikverein seine Gäste zurück in die Kindheit

Der Musikverein Markt Aislingen veranstaltete seine Serenade, die heuer im Innenhof des Musikheims stattfinden sollte, in improvisierten Zelten. Gleich zu Beginn setzte leichter Regen ein und verunsicherte die Akteure. Doch dank der hilfsbereiten Freiwilligen Feuerwehr wurden zwei Zelte zur Musikarena umfunktioniert und damit auch die Durchführung der abendlichen Musikstunde gewährleistet. Mit einem musikalischen Querschnitt unter dem Motto „Klassiker“ zog die Musikkapelle ihre Gäste in ihren Bann und begeisterte gleich mit „Goldene Trompeten“ von Franz Bummerl.

Erste Vorsitzende Martina Gerstmeier begrüßte die Besucher, zu denen auch Erster Bürgermeister Jürgen Kopriva, Zweite Bürgermeisterin Andrea Sailer, zahlreiche Gemeinderäte und Vereinsvorstände zählten.

Auch den vielen Musikfreunden und Musikerkollegen aus benachbarten Gemeinden galt ihr Gruß. Mit dieser Serenade gebe die Musikkapelle ihr Jahreskonzert, wobei alle Musiker in der Probenphase sehr viel Engagement an den Tag gelegt hätten. Dank des engagierten Probens und der bereitwilligen Leistung einen Jeden konnte von Dirigentin Karolina Hins ein durchaus abwechslungsreiches und ansprechendes Programm erarbeitet werden. Theresa Feistle und Melanie Biber sorgten mit ihrer überaus gelungenen und kurzweiligen Moderation für die richtige Ankündigung des jeweiligen Musikstückes und mit viel Wortwitz für Schmunzeln und Lachen. Nach der „Katharina - Polka“ von Kurt Gäble bewies Solist Josef Werner Schneider auf seiner Tuba mit dem „Tuba Muck’l“ von K. E. Eschborn, dass er nicht nur „Pfundsnoten“, sondern auch filigrane Notenläufe spielen kann. Der Marsch „Alte Kameraden“ von Carl Teike stellte abwechselnd eine besondere Herausforderung an die Register Flügelhorn, Trompete und Tenorhorn, da diese sich die Melodienführung teilen mussten. Nach diesem Konzertmarsch erklang der „Musikantenkirtag“ von Erwin Zsaitsis, eine flotte Polka, den Bergsteigern gewidmet. Bevor es in die Pause ging, erklangen in dem Medley „Hurra Hurra“ von Erwin Jahreis viele Kinderfilmmelodien. In diesem Stück hatten sich der kleine rothaarige Kobold Pumuckl, das Mädchen aus den Bergen, Heidi, die schwindelnde Holzpuppe Pinocchio, die starke Pippi und die tollkühne Biene Maya versteckt. In Erinnerungen schwelgend, zurückversetzt in die eigene Kindheit nahm sich jeder Zuhörer einen Ohrwurm mit in die Pause. Mit dem „Kometenflug“ von Alexander Pfluger nahmen die Musiker ihre Gäste mit auf eine Reise ins All. Bei „Rock it“ von Kurt Gäble spürten alle den Rhythmus im Blut, das Medley war gespickt mit Rock und Hüftschwungmelodien, von „Let’s twist again“ bis „See you later alligator“.

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Eigens für die Romantiker erklangen „Polka mit Herz“ von Mathias Gronert und „Lebensfreude pur“ von Kurt Gäble – Polka und Walzer – ein absolutes Muss für jede Blaskapelle.

Den offiziellen Abschluss des abendlichen Ständchens intonierten die Musiker mit „Dankeschön und auf Wiederseh’n“ von Toni Müller.

Begeistert von den musikalischen Darbietungen erklatschten sich die Gäste Zugaben von den Musikern.

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