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Bildung

29.06.2018

Ein Schmuckstück in Bächingen

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Alles neu bei der Grundschule Bächingen: Rechts das generalsanierte Hauptgebäude, links das neugebaute Nebengebäude. Die Schule stellt sich am kommenden Samstag im Rahmen eines Tags der offenen Tür der Öffentlichkeit vor.

Die generalsanierte Grundschule präsentiert sich bei einem Tag der offenen Tür. Das ist alles neu

Noch spannt sich ein Absperrband um den neu angelegten Spielplatz. Der Rasen muss erst wachsen, die Kinder dürfen den Bereich noch nicht betreten. Ansonsten ist die Grundschule Bächingen bereit, um sich zu präsentieren. Am Samstag, 30. Juni, werden zum Tag der offenen Tür hunderte Besucher erwartet. Sie alle wollen sich ein Bild davon machen, was sich in den vergangenen zwei Jahren auf dem Gelände alles getan hat.

Und das ist einiges. In insgesamt drei Bauabschnitten hat sich das Erscheinungsbild der Schule komplett gewandelt. Das bestehende Hauptgebäude wurde umfangreich saniert, ein Anbau ist komplett neu entstanden. Auch der Pausenhof und der Spielplatz sind umgestaltet worden. Für die Schule zog dies in den vergangenen zwei Jahren einige Unannehmlichkeiten nach sich. Schließlich musste der Schulbetrieb trotz Baustelle weitergehen. „Es war eine Operation am offenen Herzen“, sagt Schulleiterin Ruth Seybold. Vor allem die Staub- und Lärmentwicklung sei belastend gewesen. Die komplette Schulverwaltung musste vorübergehend im Lehrerzimmer unterkommen. Sekretariat, Rektorat, Elternsprechzimmer – zeitweise alles von einem Zimmer aus. „Wir sind an unsere Grenzen gekommen“, sagt Seybold. „Aber es hat sich gelohnt.“

An dem Gebäude aus den 60er-Jahren sind zuletzt 2002 die Kindertoiletten erneuert worden. „Seitdem ist nichts passiert“, sagt Bürgermeister Roland Grandel. Der Sanierungsbedarf war deshalb groß. Neu sind unter anderem Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Elektroanlage, Brandschutz, Garderoben und die Böden. Lediglich der Boden in den Treppenhäusern ist belassen worden. Eine schallschluckende Decke reduziert den Lärmpegel. Die Klassenzimmer haben neue, einheitliche Möbel, zusammen mit flexibel versetzbaren Tafeln und einer Tafelbeleuchtung. Auch ein Beamer ist in jeder Klasse angebracht – zuvor mussten sich alle ein Gerät teilen.

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Der Neubau des Nebengebäudes verschafft der Schule zusätzlichen Platz. Dort sind unter anderem ein Elternsprechzimmer sowie Lehrer- und Schülerbibliothek untergebracht. Außerdem gibt es nun einen Raum für die Nachmittagsbetreuung, in dem die Kinder essen oder, in einem abtrennbaren Raum, arbeiten können. Für Seybold ein wichtiger Standortfaktor der Schule. Durch eine Glastür gibt es einen direkten Zugang zum Pausenhof – der ebenfalls neu ist. Den Kindern steht nun unter anderem ein Fußballfeld mit Toren zur Verfügung, außerdem zusätzliche Spielgeräte. Regnet es, müssen die Schüler in der Pause nicht mehr in die angrenzende Turnhalle, sondern sie können künftig in einer Pausenhalle bleiben. „Das ist ein großer Zugewinn“, sagt Seybold. „In der Turnhalle war es zu laut, das war nicht erholsam.“ Die Schulleiterin berichtet davon, dass die Kinder begeistert von den neuen Räumlichkeiten sind. „Sie lieben ihr Gebäude sehr.“ Auch Bürgermeister Grandel freut sich über eine „Aufwertung und Sicherstellung des Schulstandortes“. Das hat sich die Gemeinde einiges kosten lassen. 2,2 Millionen Euro haben die Sanierung und der Neubau gekostet, dazu kommen rund 250000 Euro für den Schulhof und -garten. Knapp 700000 Euro fördert der Freistaat.

Zusammen mit dem Elternbeirat und der Gemeinde hat die Schule den Tag der offenen Tür vorbereitet. Um 10 Uhr steht in der Gemeindehalle ein Festakt an mit Aufführungen der Kinder und Grußworten. Anschließend gibt es einen Rundgang durch das Haus sowie Mittagessen. Nachmittags werden in und um die Schule Spielstationen für die Kinder angeboten. Dafür haben sich laut Seybold auch viele ehemalige Schüler angekündigt, die an den Stationen helfen.

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