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Lauingen

11.07.2019

Ein anderer Weg zur Lauinger Biogasanlage

In Lauingens Innenstadt sind zu viele Fahrzeuge unterwegs.
Bild: Jakob Stadler

Der Lauinger Bauausschuss spricht außerdem über mögliche neue Geschäfte nördlich der Dilllinger Straße.

Viele Fahrzeuge, die zur Biogasanlage bei Lauingen fahren, nehmen den kurzen Weg durch das Zentrum. Die Stadt will das verhindern, der Verkehr ist regelmäßig Thema von Beschwerden und Diskussionen. Der Bauausschuss hat nun in seiner Julisitzung einen Empfehlungsbeschluss gefasst. Die Durchfahrt für diese Fahrzeuge soll nicht mehr erlaubt sein. Die Biogasanlage befindet sich in der Nähe der B16 – über die Bundesstraße können die Fahrzeuge die Anlage also gut erreichen.

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Bürgermeisterin Katja Müller erklärt, dass man mit dem Betreiber der Anlage in Kontakt steht und dieser das Ziel der Stadt unterstützt. „Er wird seine Lohnunternehmer darauf hinweisen, dass diese Forderung besteht“, erklärt die Rathauschefin. Dass diese Fahrzeuge nicht durch die Stadt fahren dürfen, soll als Auflage in den Bebauungsplan und den Durchführungsvertrag aufgenommen werden. Das Thema wird noch im Stadtrat behandelt.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Bauausschusssitzung war die Vorberatung zur Entwicklung von Grundstücken im Bereich des Gewerbegebietes Dillinger Straße Nord. Hier gibt es noch keinen Beschluss, die Planungen sehen Platz für Einzelhandel, eine Drogerie und einen Getränkemarkt vor.

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Bessere Zugänge zur Donau

Ein weiteres Thema ging auf einen Beschluss von 2017 zurück. Bezuschusst durch das Leader-Programm sollen bessere Zugänge zur Donau geschaffen werden, an der Brenzmündung sowie in der Nähe der Kneippanlage. Die Maßnahme wird zu 70 Prozent gefördert. Weil die zeitliche Umsetzung nicht klar war, ist der Anteil der Stadt – es geht um 20.000 Euro – nicht im diesjährigen Haushalt eingeplant. Der Bauausschuss hat sein O.k. gegeben, wenn die Stadt ihren Anteil erst im nächsten Jahr bezahlen muss. (Lesen Sie dazu auch: Welches Donauufer hätten Sie gerne in Lauingen? )

Außerdem wurde der Ausschuss über den Stand der Planungen für den Ausbau der B16 informiert. Das Staatliche Bauamt Krumbach hatte das Planfeststellungsverfahren im April nach einem Brief des bayerischen Verkehrsministers Hans Reichhart eingestellt ( B-16-Ausbau: Jetzt wird neu geplant ). Die Planungsabschnitte werden neu eingeteilt und ein neues Planfeststellungsverfahren beginnt.

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