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Wer bin ich?

16.09.2020

Ein echter Landkreisbürger

Im Fasching 1957 zeigte er sich als kühner Kapitän.
Bild: privat

Wer bin ich? Er ist ein Hansdampf in allen Gassen, ehrenamtlich und politisch seit Jahrzehnten im Kreis Dillingen tätig

Wertingen Das Kapitänskostüm, das unsere gesuchte Person im Fasching 1957 trug, kam zum Teil aus „Familienproduktion“. Seine Mutter war Schneidermeisterin und nähte es dem damals siebenjährigen Buben extra für diesen Anlass. Normalerweise war er in der fünften Jahreszeit eher als Cowboy unterwegs, doch Vielseitigkeit zeichnete ihn ein Leben lang aus.

Der Fasching nahm für ihn in späteren Lebensjahren keine allzu große Rolle mehr ein, sonst aber tummelte er sich in verschiedensten Betätigungsfeldern - ehrenamtlich, politisch und beruflich. Er studierte Jura und Volkswirtschaft, wurde Jurist beim Freistaat Bayern und arbeitete für die Regierung von Schwaben, zuletzt als Abteilungsdirektor. 25 Jahre arbeitete er beim Bezirkstag Schwaben, wurde Chef der Hauptverwaltung und war dort unter anderem zuständig für fünf große Kliniken, die in Eigenbetriebe und Kommunalunternehmen umgewandelt wurden. Auch mehrere Museen und Fachschulen fielen unter seine Verantwortung.

Im Landkreis Dillingen ist er bekannt wie ein bunter Hund, vor allem auch durch seine ehrenamtlichen Tätigkeiten. Bei den Dillinger Kulturtagen war er bei der Gründung Geschäftsführer und viele Jahre stellvertretender Vorsitzender, das Technische Hilfswerk begleitete er ebenfalls seit dessen Gründung im Landkreis, im Bayerischen Roten Kreuz nahm er ebenfalls eine wichtige Stellung ein.

Ein echter Landkreisbürger

Vor allem jedoch ist er auch ein echtes Urgestein der Dillinger Landkreispolitik. In der CSU wurde er zeitweise sogar als möglicher Kandidat für den Bundestag gehandelt. Doch hauptberuflich hat er sich nie in der Politik betätigt - und darüber ist er mittlerweile sehr froh, wie er sagt. Ehrenamtlich ist er seit Jahrzehnten aktiv, im Stadtrat seiner Heimatstadt und im Kreistag seit nunmehr 24 Jahren. Außerdem übernimmt er eine wichtige Stelle als Stellvertreter eines wichtigen politischen Amtes im Landkreis. Seine politische Aktivität ist dabei stets von einer tiefen persönlichen Überzeugung geprägt, die sein ehemaliger Sozialkundelehrer Werner Rehle für ihn einprägsam ausdrückte: „Demokratie braucht Menschen, die sich aktiv für Demokratie einsetzen.“

In Sachen politischen Engagements will er allerdings jetzt kürzertreten. Alle Ausschusssitze im Kreistag und Stadtrat hat er abgegeben, ebenso kandidierte er nach 25 Jahren nicht mehr als Ortsvorsitzender seiner Partei. An diese Stelle sollen jetzt mehr Aufgaben als Opa treten, denn Enkelin Magdalena freut sich immer, wenn er sie in Berlin besucht. Der Gesuchte ist aber mit beiden Beinen im Landkreis verwurzelt und sieht sich auch als waschechten „Landkreisbürger“. In Wertingen geboren, in Dillingen aufs Gymnasium gegangen, spielt er in Höchstädt Tennis und ist mit einer Lauingerin verheiratet. An deren Seite ließ er sich dann auch als Erwachsener noch oft auf einem Faschingsball blicken - in Gundelfingen, wo der Freundeskreis wartete.

Wissen Sie, welche Person wir suchen? Wenn ja, notieren Sie sich den Namen in einer Liste. Regelmäßig veröffentlichen wir einen Coupon dazu in unserer Zeitung - Sie können sich die Namen aber auch selbst notieren. Gesammelt geben Sie sie dann bitte im September bei uns ab oder schicken Sie uns per Post an Redaktion Donau-Zeitung, Große Allee 47, 89407 Dillingen oder per Mail an redaktion@donau-zeitung.de, Betreff Sommerquiz. Bitte denken Sie dabei unbedingt daran, Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer mit anzugeben. Je mehr Kinderbilder Sie erraten, umso höher steigt Ihre Chance auf einen Gewinn. Mitmachen lohnt sich!


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