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Bissingen

27.11.2020

Ein neues Baugebiet im Bissinger Ortsteil Stillnau

Stillnau, ein Ortsteil von Bissingen.
Bild: von Neubeck/Archiv

Plus Drei Varianten stehen dem Bissinger Marktgemeinderat zur Auswahl. Die drei Bürgermeister waren sich schnell einig

Drei Varianten hatte Ingo Blatter für das Stillnauer Neubaugebiet „Kreuzfeld“ dabei, als er dem Marktgemeinderat Bissingen die mögliche Aufteilung vorstellte.

Dabei handelt es sich um eine leicht geneigte Fläche, auf der im ersten Bauabschnitt 14 Grundstücke erschlossen werden sollen. Die Hauptzufahrt erfolgt bei allen drei Varianten von „oben“, von der Ortsdurchfahrt her, von Osten gibt es die Möglichkeit einer Fußwegverbindung. Bei der ersten Variante erklärte der Städteplaner: „Wir legen die Grundstücksgrenzen unterschiedlich, dann kann jeder das Grundstück frei bebauen.“

So stünden die Häuser nicht in einer Linie. Das gebe ein attraktives Bild. Die Straße zeige sich leicht verschwenkt, und am Ende sorge eine Wendemöglichkeit dafür, dass die Fahrzeuge wieder zurückfahren können. In einem zweiten Bauabschnitt, der vorerst noch nicht ausgeführt werden soll, könnte dann die Straße und an ihr entlang auch die Bauplätze bis zum asphaltierten Weg weitergeführt werden.

Die Unterschiede zwischen den drei Varianten für Stillnau

Bei Variante zwei lag die Straße weiter östlich – ab der Verschwenkung am bereits bestehenden Weg. Somit fänden „nach unten“ westlich jeweils zwei Grundstücke nebeneinander Platz.

Die wären so gruppiert, dass Rundwege die hinteren Grundstücke erschließen. Diese Wege umschließen jeweils einen kleinen öffentlichen Bereich, auf dem Bäume Platz finden würden.

So könnte das Stillnauer Baugebiet „Kreuzfeld“ im ersten Bauabschnitt mit 14 Grundstücken aussehen. Foto
Bild: Foto: Blatter (Plan)

Bei Variante drei wäre die Straße näher an den westlichen Grundstücken als bei Variante eins, so hätten östlich zwei Grundstücke nebeneinander Platz, wobei eine zweite Straße die hinteren erschließen würde.

Braucht es einen Spielplatz im neuen Stillnauer Baugebiet?

Bürgermeister Stephan Herreiner erläuterte, dass die drei Bürgermeister, als sie die Vorschläge erstmals sahen, unabhängig voneinander die erste Variante favorisiert hätten. Herreiner sagte: „Hier ist vom Erschließungsaufwand her am wenigstens gefordert und sie hat am meisten Pep.“ Auch Gemeinderat Dieter Gerstetter befürwortete diesen Vorschlag. Auf die Frage nach einem Kinderspielplatz meinte der Planer, dass Kinder im öffentlichen Bereich viel Raum zum Spielen hätten, nachdem es sich um keine Durchfahrtstraße handle.

Dieter Gerstetter war sich mit dem Bürgermeister einig: „In Stillnau gibt es einen Spielplatz, wir brauchen keinen zweiten.“ 15 Ratsmitglieder stimmten dafür, bei der Erstellung des Bebauungsplans mit Variante eins weiterzuarbeiten, zwei hätten sich auch Variante drei vorstellen können.

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