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Aschermittwoch

09.03.2011

Ein paar Kilos verlieren und zu sich finden

Ein Möglichkeit, ganz automatisch Pfunde zu verlieren, ist das Heilfasten. Brigitte Linder (links) und Ingrid Stadelmeier fasten schon seit vielen Jahren.
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Ein Möglichkeit, ganz automatisch Pfunde zu verlieren, ist das Heilfasten. Brigitte Linder (links) und Ingrid Stadelmeier fasten schon seit vielen Jahren.
Bild: Foto: Bronnhuber

Die Bissingerin Brigitte Linder bietet Kurse zum Thema Heilfasten an

Bissingen Ingrid Stadelmeier sagt, dass sie sich jedes Mal wie neu geboren fühlt. Auch ihr hoher Blutdruck sei Vergangenheit. „Meine Werte sind jetzt im Top-Bereich“, erzählt die Oberringingerin. Seit sieben Jahren besucht Ingrid Stadelmeier die Kurse von Brigitte Linder. Sie hilft seit 1999 Menschen beim Heilfasten – eben auch Ingrid Stadelmeier. Am heutigen Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit. Für viele ein Grund, ein paar überflüssige Pfunde los zu werden. Wer sich für das Heilfasten entscheidet, verliert die laut Brigitte Linder ganz automatisch. „Aber ich faste nicht mit einer Waage“, betont die 63-Jährige. Beim Heilfasten gehe es viel mehr darum, seinen Körper zu reinigen, sein wahres Ich wieder zu finden. „Es geht nicht unbedingt darum, danach schlank und rank zu sein, sondern mit sich und seinem Körper im Einklang zu sein“, so Linder. Die gelernte Krankenschwester aus Bissingen fastet selbst seit über 30 Jahren. „Für mich war und ist Ernährung mit das Wichtigste“, sagt Linder.

Seit 2002 ist sie auch Ernährungsberaterin. Zwei Mal im Jahr bietet sie Kurse zum Heilfasten an. „Wer sich für das Heilfasten entscheidet, sollte beim ersten Mal auf jeden Fall in eine professionelle Beratung gehen. Mir ist ganz wichtig, dass die Menschen komplett betreut werden.“ Zwischen zehn und zwölf Tagen empfiehlt sie die reinigende Fastenkur. In den ersten sieben Tagen organisiert sie täglich Treffen mit der Gruppe, bei denen Meditationen, Referate und Gespräche stattfinden. Brigitte Linder bietet eine ganzeinheitliche Beratung. „Zum Fasten gehört nicht nur die Ernährung, sondern auch die mentale Fähigkeit.“ Gegessen wird beim Heilfasten nichts. Tee, Wasser oder Gemüsebrühen zählen zu den Hauptnahrungsmitteln. „Im Vordergrund steht das Wohlbefinden. Niemand verlässt meinen Kurs geschwächt“, so Linder. Besonders geeignet sei Heilfasten deshalb für Menschen, die Allergien, Hauterkrankungen, Stoffwechselprobleme, rheumatische Beschwerden oder oft eine Erkältung haben. Oder für alle, die ihren Körper reinigen wollen.

Wie Ingrid Stadelmeier: „Ich hatte keine Erwartungen beim ersten Mal. Mittlerweile heilfaste ich einmal im Jahr.“ Ihre Ernährung habe sie auch komplett umgestellt. Sie ist froh, bei Brigitte Linder im Kurs zu sein. „Alleine hätte ich vielleicht öfter schon mal abgebrochen“, sagt Stadelmeier. Denn gerade das Aufhören beim Heilfasten sei am Schwierigsten. Die Umgewöhnung sollte laut Linder daher genauso lange wie das Eingewöhnen dauern. „Jeder Dumme kann fasten, aber nur ein Weiser kann wieder damit aufhören“, sagt Brigitte Linder.

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