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03.07.2010

Eine Lösung für das Vereinsheim

Schwennenbach Die Zukunft des Vereinsheims in Schwennenbach ist eines der Themen, die den Bürgern im Höchstädter Stadtteil auf den Nägeln brennen. Bürgermeisterin Hildegard Wanner sagte in der Bürgerversammlung zu, dass zum Wohle der Schwennenbacher mit vereinten Kräften eine Lösung gefunden werden sollte. Die städtischen Mittel für die Maßnahme seien allerdings beschränkt. Wie berichtet, braucht der Schützenverein "Falke" Schwennenbach, der im Vereinsheim untergebracht ist, dringend zusätzliche Räume.

Die Bürgerversammlung in Schwennenbach erfreute sich guten Zuspruchs. Neben der Einwohnerstatistik, Haushaltszahlen und dem Hinweis auf ein gutes Jahr 2009 für Höchstädt behandelte Bürgermeisterin Wanner das Thema der Kinderbetreuung. So bietet die Stadt nach den Worten der Rathauschefin fünf Ganztages- und 20 Halbtages-Krippenplätze an und in den Kindergärten Deisenhofen und Höchstädt stehen insgesamt 220 Plätze zur Verfügung. Wanner verwies auf den geplanten Neubau des Don Bosco-Kindergartens mit angeschlossener Kinderkrippe bei der Stadtpfarrkirche. Die Kosten der Stadt bezifferte die Bürgermeisterin mit 1,3 Millionen Euro für den Kindergarten und 777 000 Euro für die Kinderkrippe. In Bezug auf die B 16 neu mit der ausgewählten Nord-Trasse durchs Wasserschutzgebiet sagte Wanner, dass die Realisierung der Umgehung sich mittelfristig noch verzögern könne, nicht nur wegen möglicher Klageverfahren, sondern auch wegen fehlender Haushaltsmittel des Bundes.

Langes Warten auf schnelles DSL

In der Diskussion kam ein Antrag zur Lockerung der Friedhofssatzung von Schwennenbach zur Sprache. Dazu sagte Wanner, dass dies die Schwennenbacher Grabbesitzer entscheiden sollten. Josef Sing fügte hinzu, dass bei einem Ortstermin über Lockerungen für die individuelle Gestaltung der Gräber entschieden werden solle. Auf die Frage aus dem Zuhörerkreis, warum sich der versprochene schnelle DSL-Anschluss bereits um ein Jahr verzögert habe, sagte die Bürgermeisterin, dass die Stadt von der Telekom bei jeder Anfrage auf einen nächsten Termin vertröstet worden sei. Der endgültige Termin für den Anschluss sei nun für November dieses Jahres festgesetzt worden.

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