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Verkehr

27.04.2015

Eine Lücke wird geschlossen

Mit seinem Radbagger war Jörg Kramer am Montag vorgefahren, damit die Vertreter von Dillingen, Binswangen, des Landkreises und des Staatlichen Bauamtes symbolisch den ersten Spatenstich vornehmen konnten.
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Mit seinem Radbagger war Jörg Kramer am Montag vorgefahren, damit die Vertreter von Dillingen, Binswangen, des Landkreises und des Staatlichen Bauamtes symbolisch den ersten Spatenstich vornehmen konnten.

Neuer Radweg zwischen Kicklingen und Binswangen

Von Peter von Neubeck

Bereits in vollem Gange sind die Bauarbeiten für den 560000 Euro teuren Radweg zwischen Kicklingen und Binswangen. Damit wird, wie Landrat Leo Schrell am Montagmittag beim symbolischen ersten Spatenstich mit dem Radbagger von Jörg Kramer von Strabag sagte, eine weitere Lücke im Radwegenetz des Landkreises geschlossen.

Der Weg ist 3451 Meter lang, auf die Gemarkung Kicklingen entfallen rund 1000 Meter. Dort wird der Radweg, der nördlich der Staatsstraße auf einem bisherigen Grasweg verläuft zweieinhalb Meter breit, mit jeweils einem halben Meter Rabatte. Da der Anwandweg bereits vorhanden ist, wird kaum Grunderwerb notwendig. Wie Oberbürgermeister Frank Kunz sagte, werde für die Landwirtschaft ein nordwestlich angrenzender Weg für rund 10000 Euro ausgebaut, da eine Doppelnutzung der Radwege in der Vergangenheit immer wieder wegen Verkehrssicherheit und Verschmutzung zu Schwierigkeiten geführt habe. Andererseits übernimmt der Freistaat Bayern Baulast und baulichen Unterhalt nur für Radwege, nicht für kombinierte Wege.

Im Fall des neuen Projektes bedeutet dies konkret, dass die auf Dillingen entfallenen Kosten komplett vom Staat übernommen werden. Beim Anteil für Binswangen muss die Gemeinde etwa zehn Prozent mitbezahlen, weil der Radweg ab dem „Landgraben“ eine Breite von drei Metern erhält, um landwirtschaftlichen Verkehr zu ermöglichen. Die Bauern hätten sonst keine Möglichkeit, zu ihren Feldern zu gelangen. Die Anbindung Kicklingens von Osten her ist nicht direkt in den Ort geplant, weil wegen der dort vorhandenen Engstelle eine Querung auf die Südseite sehr problematisch wäre. Der Radweg wird deshalb auf dem bereits vorhandenen Beton-Flurbereinigungsweg nordöstlich in das Dorf geführt.

Leitender Baudirektor Jens Ehmke vom Staatlichen Bauamt Krumbach teilte mit, dass man durch die guten Witterungsverhältnisse im Zeitplan sei und der Radweg noch vor den Sommerferien freigegeben werden könne.

Binswangens Bürgermeister Anton Winkler dankte wie OB Kunz Landtagsabgeordnetem Georg Winter für dessen Initiative zum Bau des Radwegs.

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