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Tag der Begegnung

22.06.2017

Eine Moden- und Fahrzeugschau bei der Bundeswehr

Beim Feuerlöschen ging es um Geschicklichkeit und Treffsicherheit.
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Beim Feuerlöschen ging es um Geschicklichkeit und Treffsicherheit.

Die Lebenshilfe Dillingen besucht die Soldaten der Luitpoldkaserne

Eine Modenschau bei der Bundeswehr – wer hätte gedacht, dass es so etwas gibt!? In der Sporthalle ist eine langer Laufsteg aufgebaut, auf dem die Soldaten etwa zwölf verschiedene militärische Uniformen präsentieren. Über eine Lautsprecheranlage erklärt Oberfeldwebel Krause die Uniformarten und ihre Trageweise. Auf den Stühlen um den Laufsteg sitzen Angehörige und Betreuer der Lebenshilfe Dillingen. Sie verfolgen neugierig die Modenschau und klatschen begeistert. „Wir tragen die verschiedenen Uniformen, um zu erkennen zu welchem Bereich oder zu welcher Einheit jemand gehört“, sagt Krause. „Es geht natürlich auch um Einheitlichkeit“. Das Heer, die Luftwaffe, Marine oder Sanitäter haben alle verschiedene Kleidung. Bei der Modenschau bekommen die Besucher Sportoutfits in langer und kurzer Ausführung oder die weiße Sanitäteruniform zu sehen. Außerdem präsentieren die Soldaten ihren typischen Tagesdienstanzug inklusive Feldmütze oder Winter- und Regenkleidung.

Die Modenschau ist nur eine von vier Stationen am Tag der Begegnung. Bereits zum 33. Mal verbringen Soldaten des Führungsbataillons 292 einen Tag mit den Menschen aus der Lebenshilfe. Insgesamt sind 82 Mitarbeiter und Betreuer aus Dillingen, Wertingen und Asbach-Bäumenheim gekommen. Werkstattleiter der Lebenshilfe Dillingen Gerhard König beschreibt den Tag der Begegnung als ein Leuchtturmprojekt. „Nach so vielen Jahren fragt man sich: Gibt das noch was her, aber es ist jedes Mal ein abwechslungsreiches Programm“, sagt König. Ein besonders wichtiger Aspekt sei auch die Teilhabe der Behinderten an der Gesellschaft.

„Wir sind froh, den Tag der Begegnung über die Jahre hinweg aufrecht erhalten zu können, und haben ein buntes Programm vorbereitet“, meint Oberstleutnant Stephan.

Ein Highlight für die Gäste war die Fahrzeugschau. Bei dieser Station konnten sie die militärischen Fahrzeuge bewundern und sogar in sie hineinklettern. Die Soldaten der Bundeswehr erklärten ihnen dann alles rund um das Gefährt und beantworteten alle Fragen. Neben einem großen Kran, einer Antennenmastanlage, einem Feldumschlaggerät und Lkw’s standen vier Geländewagen für eine Rundfahrt über Stock und Stein bereit.

Eine weitere spannende Station war der Menschenkicker. Dort spielten Soldaten und Angehörige der Lebenshilfe zusammen Fußball und versuchten, den Ball in das Netz zu befördern, was ihnen auch oft gelang. Dabei wurde viel gelacht und nach jedem Treffer laut gejubelt. Bei den heißen Temperaturen am gestrigen Mittwoch eine ziemlich schweißtreibende Tätigkeit.

Deshalb: Wasser Marsch! Die Station „Wir treffen“ war eine willkommene Abkühlung, bei der die Besucher ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnten. Neben einer Kegelbahn und Luftballon-Dart, zielten die Menschen der Lebenshilfe auf Fenster und Dach einer Holzwand um das Feuer zu löschen. Dabei wurde auch die Zeit gemessen, wer am schnellsten das Feuer löschen konnte. Denn am Nachmittag stand eine Siegehrung mit Kaffee und Kuchen an, bei der es keine Verlierer gab.

Der Tag der Begegnung unterstützt und stärkt die langjährige Partnerschaft der Bundeswehr und der Lebenshilfe Dillingen. Für beide Seiten ist die Veranstaltung eine bunte Abwechslung und lehrreiche Erfahrung.

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