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Serenade

08.08.2019

Eine Premiere im Bissinger Schloss

Traditionelle Blasmusik, Big-Band-Sound, Pop und Klassik vor historischer Kulisse stimmungsvoll in Szene gesetzt: Original Kesseltaler Blasmusik unter Leitung von Jochen Ruf bei der Serenade am Schloss in Bissingen.
Bild: Andreas Schiele Photoart

In den alten Gemäuern wird der (Blas-)Musik-Sommer gefeiert

Die Freude bei den Veranstaltern vom Musikverein Kesseltal Bissingen und Gastgebern Karin und Jürgen Wahl war groß, als das wechselhafte Wetter nach einem nachmittäglichen Regenguss am Abend doch noch eine erfolgreiche Premiere der ersten „Serenade am Schloss“ ermöglichte. Das begeisterte Fazit, nicht nur von Bissingens stellvertretendem Bürgermeister Stephan Herreiner, lautete: „Das muss auf jeden Fall wiederholt werden!“

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Die Musiker hatten in Abstimmung mit den Eigentümerfamilien Wahl und Dinkel das historische Gebäude-Ensemble rings ums Bissinger Schloss effektvoll in Szene gesetzt und damit ein einzigartiges Bühnenbild und Ambiente geschaffen. Mit ihren Darbietungen nahmen die Original Kesseltaler Blasmusik und die Sänger der Chorgemeinschaft Bissingen die Besucher mit auf eine musikalische Reise und stimmten unterhaltsam auf die Urlaubszeit ein.

Nach der Eröffnung mit dem Kaiserin-Sissi-Marsch boten die Musiker mit Big-Band-Titeln wie „A String of Pearls“ (Solist: Markus Stadlmayer) und ‚Just a Gigolo’ (Solistin: Anja Beck), italienischen Pop-Klassikern und aktuellen Hits der böhmischen Blasmusik den über 200 Besucher gute Unterhaltung. Dazu trug auch die Moderation durch Dirigent Jochen Ruf und Heiko Bartschat, Vorsitzender des Musikvereins, bei. In der Tradition der Kesseltaler Gemeinschaftskonzerte zum Muttertag oder vor Weihnachten beteiligten sich auch die Männer der Chorgemeinschaft an der Serenade und unterstützten das Orchester bei der gelungenen Interpretation klassischer Verdi-Opern im Potpourri „Viva Belcanto“. Chorleiter Roman Bauer hatte in der Vorbereitung seine tausendste Probe absolviert und ergänzte das Programm mit Vokal-Arrangements von „Rote Lippen soll man küssen“ und „Tage wie diese“.

Das Publikum dankte den Akteuren mit reichlich Applaus und nach zwei Zugaben waren Veranstalter und Gastgeber sicher, dass diese Premiere auch 2020 fortgeführt wird und den Kultur-Kalender im Kesseltal ergänzen wird, steht es in der Pressemitteilung. (pm)

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