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Eine halbe Weltreise für sieben Kilometer

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Kommentar Von Tanja Ferrari
22.08.2019

Von Höchstädt nach Dillingen im Baustellenchaos: Wenn fast schon das Pferd die schnellste Alternative bietet.

Knapp eine Stunde – so viel Zeit musste man einplanen, wenn man Anfang des 20 Jahrhunderts mit dem Pferd von Höchstädt nach Dillingen reiten wollte. Eine halbe Weltreise, könnte man meinen. Seit es allerdings den Schienenverkehr und die ersten Automobile gibt, hat sich vieles verändert. Für die knapp sieben Kilometer lange Strecke braucht man inzwischen nicht einmal mehr 15 Minuten.

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Eigentlich. Denn seit am Mittwoch Straßenbauarbeiten auf der Strecke angefangen haben, sehen Autofahrer rot. Und das im doppelten Sinn. Nicht nur die Ampel, die den Verkehr regeln soll, steht gefühlt im Dauermodus auf Rot. Auch das Bremslicht des Vordermanns leuchtet aggressiv vor sich hin.

So stauen sich Auto um Auto, Lkw um Lkw kilometerweit, bis weit in die angrenzenden Kreisverkehre hinein. Ein Weiterkommen zwischen den wartenden Blechlawinen ist ungefähr so zeitintensiv wie ein Marsch zu Fuß. Von Minute zu Minute wird das Warten anstrengender und zerrt an den Nerven. Anfahren, abbremsen, anhalten – da kann man sich schon einmal den Ritt auf dem Pferd zurückwünschen.

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