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Schule

17.02.2015

Eine musikalische Verbrecherjagd

Der Unterstufenchor und seine Leiterin Christine Wamser machten sich mit „Krimizeit“ auf musikalische Verbrecherjagd.
Bild: Karalic

Unterstufenkonzert unter dem Motto „Krimizeit“ am Albertus-Gymnasium

Nicht nur Freunde von Tatort, Sherlock Holmes und Agatha Christie kamen auf ihre Kosten, als die Schüler der Unterstufe des Lauinger Albertus-Gymnasiums Kostproben ihres musikalischen Könnens gaben. Unter dem Titel „Krimizeit“ präsentierten sie Stücke aus verschiedenen Jahrhunderten. Das Unterstufenorchester (Leitung: Thomas Rausch) eröffnete den Abend mit einem Menuett aus Händels „Feuerwerksmusik“ und dem schwungvollen Walzer aus Tschaikowskys „Schwanensee“, in dem die jungen Musiker mit sattem Klang und flottem Tempo überzeugten.

Zahlreiche Solisten bereicherten den ersten Teil des Abends. Die Pianisten Sebastian Hoch, Jessy Schießl, Annalena Jungwirth und Emilia Tremmel beeindruckten ebenso wie die Geigerin Caroline Kloth, die Hornisten Benedikt Baumann und Yannik Glatzmeier, die Cellistinnen Josina Schmid und Annalena Jungwirth, die Flötistin Charlotte Haas, die Trompeterin Annegret Heinle und Nicole Jooß am Hackbrett. Auch die Instrumentalbegleiter Jörg Lanzinger, Ingrid Menzel und Klaus Nürnberger wurden zurecht mit Applaus bedacht.

Mit einem mitreißenden Mix aus bekannten Hits heizte das Bläserensemble (Leitung: Ingrid Menzel) die Stimmung auf. „Mission Impossible Theme“, „Rolling in the Deep“ und „Michael Jackson Hit Mix“ wurden von den Bläsern mitreißend gespielt. Michaela Imbrea am Klavier spielte mit so viel Feinsinn, dass Stamatys g-Moll-Allegretto seinen fließenden Zauber voll verströmen konnte. Das Violinensemble Lilli Ertle, Carolin Kloth, Sarah Kaspar, Lucia Klotz und Sarah-Maria Leitner (Einstudierung: Severine Pehl) präsentierte gut aufeinander abgestimmt das Allegro aus Telemanns Konzert für vier Violinen und stand dabei in nichts dem Violoncello-Duo Michaela Imbrea und Neele Ischdonat (Einstudierung: Heinke Maier) nach, das mit Hooks „Un poco allegro“ überzeugte. Die virtuosen, kaskadenartigen Läufe von Singeles Bravourstück „Solo de concert“ meisterte Lara Hörmann mit bewundernswerter Sicherheit.

Zum Finale füllte sich die Bühne mit den Sängern des Unterstufenchors und den zahlreichen Solisten (Leitung: Christine Wamser, die auch die Gesamtkoordination des Abends übernommen hatte). Mit „Kriminaltango“ und „Der Mörder ist immer der Gärtner“ kamen nicht nur Krimi-Fans voll auf ihre Kosten. Die Trillerpfeifengruppe der Klasse 6a ließ es mit ihren Pfeifen gehörig in den Ohren des Publikums trillern. Das Arrangement „Krimizeit – Alibi-Song – Einbrecher Max – Blaulicht“ von H. Denzel wurde hinreißend von den jungen Sängern interpretiert, die nicht nur gesanglich, sondern auch mit überzeugender Mimik begeisterten. Besonderes Lob gilt auch den Gesangs- und Instrumentalsolisten sowie den drei hervorragenden Sprechern Marius Müller, Philipp Schomberger und Fabian Zengerle (Einstudierung: Marie Sienkiewicz).

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