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Lauingen

11.09.2019

Elias Wasner gewinnt das Mohrenrennen in Lauingen

Beim Mohrenrennen, hintere Reihe von links: Regattaleiterin Lisa Reichert, Alfred Wasner, Claudia Sandtner (Siegerin Damen), Andrea Dehm, Alexander Lippert, Susanne Schenk. Vorne: Elias Wasner (Gesamtsieger) und Vorsitzender Alfred Schuster. Es fehlt Leon Wollenburg.
Bild: LRSC

Das traditionelle Mohrenrennen auf der Donau geht über eine Strecke von acht Kilometern. Warum sich dabei ein Biber Nusskuchen verdiente

Die „Einer-Ruderer“ des Ruderclubs Lauingen haben ihr traditionelles Mohrenrennen auf der Donau abgehalten. Das Rennen geht über eine Strecke von acht Kilometern. Gestartet wird dabei am Club-Steg, es geht zur Staustufe Dillingen und zurück. Trotz des kühlen Wetters waren zehn Ruderer und Ruderinnen am Start. Im Abstand von 30 Sekunden schickte Regattaleiterin Lisa Reichert die Boote auf die Strecke.

Warum der sechste Kilometer beim Mohrenrennen entscheidend ist

Schon an der Donaubrücke Richtung Dillingen trennte sich die Spreu vom Weizen und die Favoriten zogen davon. Nach der Wende an der Staustufe Dillingen lagen zwei Boote schon viele Bootslängen voraus. Jetzt zeigte sich, wer noch „Körner“ hatte und über einen guten Endspurt verfügte. Ab Kilometer sechs tut das richtig weh.

Zum Vergleich: Bei der WM in Linz vergangene Woche ruderten die „Profis“ nur über eine Strecke von zwei Kilometern. Vor allem die Damen schlugen sich dabei sehr wacker. Susanne Schenk, die erst seit einem Jahr Einer fährt, meinte, es sei schon eine besondere Herausforderung, diese Distanz im Renntempo zu fahren.

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Wie ein Biber ein Ausweichmanöver verursache

Andrea Dehm wurde ein Biber zum Verhängnis. Durch ein Ausweichmanöver landete sie im Schilf am Ufer und wurde dadurch Letzte. Aber letztendlich erreichten alle in einer respektablen Zeit das Ziel, wo sie von den Zuschauern angefeuert und gefeiert wurden. Die beste Zeit hatte schließlich Elias Wasner, der damit Gesamtsieger des Mohrenrennens ist und den Wanderpokal für ein Jahr erhält. Bei den Damen siegte Claudia Sandtner mit einer hervorragenden Leistung.

Wieso der Nusskuchen eigentlich an den Falschen ging

Der Trostpreis, ein Nusskuchen, ging an Andrea Dehm. Sie sagte danach: „Eigentlich muss ich den mit dem Biber teilen, der war schuld.“

Anschließend wurde trotz des „Schietwetters“ auf der Club-Terrasse gegrillt und gefeiert. Ruderer sind eben Outdoorsportler und hart im Nehmen.

Die Platzierungen: Sieger U 18 – 1. Leon Wollenburg 36:15, Sieger Ü18 – Elias Wasner 35:42, Sieger Damen – Claudia Sandtner 40:35. (pm)

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